CD-REVIEWS:
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GRIMFIST:
"Gouls Of Grandeur" CD (Candlelight Records)
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Ohne Warnung oder Intro bolzen
GRIMFIST von der ersten CD-Sekunde mit "Ghouls of Grandeur" durch
die Boxen, das man den Eindruck gewinnt, als wollten Sie den Grimme-Preis in
Brutalität gewinnen. Das allerdings in bester Qualität, wie fast
alles aus dem Hause Candlelight. Dass "Ghouls of Grandeur" in den
schwedischen Abyss Studios von Peter Tägtgren himself produziert wurde,
fällt mittlerweile durch die Endlosschleife an aktuellen hochwertigen
Metal Scheiben leider kaum noch auf. Leider sticht auch die gesamte CD nicht
sonderlich aus der Flut an Veröffentlichungen heraus. Daran ändert
weder das Tier an den Drums, genannt Horgh (Ex-Immortal), noch Ole Walanuet
(zuständig für sämtliche Saiteninstrumente) oder Frontmann
Frediablo.
Rasanter Black/Death wird mit einzelen Songfetzen des
klassischen Metal und einer ordentlichen Gesangsleistung, die zwischen Grunts
und Gekeife variiert, versehen. Erstaunlich gut stehen Grimfist die leider
selten verwendeten traditionellen Metal-Elemente zu Gesicht, was "Ghouls of
Grandeur" wenigstens stellenweise etwas aus der Masse heraushebt. Wirkliche
"Hits" findet man auf "Ghouls of Grandeur" leider nicht. Allein "A
world of wrath" mit seinen klassischen Metal Einspielern und der Titeltrack
mit seiner brutalen Rohheit. Durch und durch brutal und doch leider auch
brutaler Durchschnitt. Für den kurzen Spaß zwischendurch.
Alexander Treder
für GOTHICWORLD
Tracklist:
01. Primal
Aggression 02. Outlined in Black 03. A World of Wrath 04. From Hell
& Back 05. No Compromise 06. Obsession 07. Lesser of Two Evils
08. Ghouls of Grandeur 09. Mosh-Pit Underground 10. Christ Denied
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