CD-REVIEWS:
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IN MITRA
MEDUSA INRI: "The Darkness Between Us" CD (Apollyon /
EFA)
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Nach dem fulminanten Comebackalbum im letzten Jahr, und den
damit verbundenen Konzerten die sie bis nach Großbritannien führten,
legen IN MITRA MEDUSA INRI noch einen oben drauf. Geblieben ist ihr, von
melancholischer Schönheit bestimmter Dark Wave, die flirrenden Gitarren
und gradlinigen Synthesizerakkorde. Insgesamt aber, gehen sie geschlossener,
ausgeruhter vor. Lassen sich Zeit für Atmosphäre und entwickeln ein
gutes Gespür für einschmeichelnde Melodien. Da kann es auch schon mal
etwas schneller, tanzbarer werden, bleibt aber insgesamt im Grundtenor, der
nicht ungewollt an 80ties erinnernden, eher ruhigen und verträumten Songs.
Hin und her schwingend, zwischen flächendeckenden Wavegitarren,
einigen Synthiepopanleihen und kraftvollen Elektronics.
Was aber die
auffälligste Veränderung und vor allem größte Steigerung
anbelangt, sind die Vocals. Hier haben IN MITRA MEDUSA INRI einen
derartigen Sprung nach vorn gemacht. Manchmal mehrstimmig eingesungen, klingen
sie nicht mehr nur gebrochen und klagend, sondern auch kraftvoll, lockend,
zärtlich, verträumt und manchmal bewusst gelangweilt. So beweisen
Holger und Michael das sie nicht gewillt sind sich auf alten
Tugenden auszuruhen, sondern Veränderungen nicht nur zu zulassen, sondern
vor allem zu forcieren.
"The Darkness Between Us" ist ein Album
das Aufmerksamkeit verdient, ein kleiner Kunstgriff einer Band, die sich trotz
aller Parallelen in einem eigenständigen Universum voller verblüffend
schnell ins Ohr gehender Songs bewegen.
Thomas Sabottka für
GOTHICWORLD
Tracklist: 01 - Darkness
Between Us 02 - Sometimes 03 - Stars 04 - You Came From The Sun
05 - Never Shareing 06 - Traces Of The Night 07 - Do You Call That
Human 08 - Swimming Overseas 09 - Disappointment Remains 10 - I
Could Loose Myself In The Color
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