CD-REVIEWS:

Witches    ELVIRA MADIGAN "Witches"
CD (Black Lodge)

"If CRADLE OF FILTH has a baby sister her name would be ELVIRA MADIGAN"...
Nun, wer so im Info-Blatt gleich draufkloppt, muss mit harscher Kritik rechnen, und die gibt es für diese CD doch reichlich. Und teilweise auch zu Recht.

Hinter ELVIRA MADIGAN steht nur ein einzelner Künstler namens Marcus H. Er definiert seine musikalischen Ergüsse irgendwo in der Essenz von Speed Metal, Black Metal, Folk Metal, Prog Metal usw. Und da gehen die Schwierigkeiten gleich los. Diese Klassifizierungen sind eh Kinderkram, allerdings Verrennt sich Marcus H in den teilweise über 8 Minuten langen Songs zwischen den vielen typischen Stil-Merkmalen. Es gibt nur wenige Bands die da den Bogen schaffen. ELVIRA MADIGAN gehört nicht dazu. Was leider die eine oder andere Perle auf dem Album leider nicht zur Geltung kommen lässt. Gerade die 3, 4 kurzen, knackigen Songs kommen auf den Punkt und lassen schon einige Parallelen zu den Engländern rund um Kreischzwerg Dani Filth erkennen. Auch die kurzen reinen Keyboardlastigen Interludes wissen zu überzeugen und erzeugen schöne Gänsehautatmosphäre.

Marcus H hat unüberhörbar Talent, allerdings sollte es in Zukunft Zielgerichteter und weniger ausufernd zu Gange gehen!


Alexander Treder für GOTHICWORLD


Tracklist:

01. Anno Domini 1232
02. Orroborros & The Pilgrim
03. LiLLiannah - Demonologi For Domda
04. Nocturne
05. Crestfallen
06. Kvinnorovet
07. Häxor, Maror, Och Vittror
08. Djävulens Novis
09. Ecclesia Non Novit Sanguinem
10. Interludium 1
11. The Kindred (Salem 1692)
12. Ritual (Varsel Del 1)
13. Gregory IX
14. Dark Is The Seraphim
15. Honeythorne