CD-REVIEWS:
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SUICIDE
COMMANDO "Axis Of Evil" CD (Dependent / Alive)
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Bereits nach wenigen Mark erschütternden
Beats ist klar: Johan van Roy und Suicide Commando sind wieder da.
Gewohnt brachial und kompromisslos geht der Belgier mit seiner
nervenzerfetzenden Melange aus düsterer Atmosphäre, knochenharten
Beats, verfremdeten Vocals und kontroversen Lyrics zu Werke.
Beherrschende Themen der "Achse des Bösen" sind der Selbstmord,
doch nicht die Verherrlichung, sondern die Frage nach dem Warum und den
Gründen dafür steht im Mittelpunkt der nachdenklichen Texte, sowie,
der Titel des Albums deutet es an, das aktuelle politische Zeitgeschehen und
die Definition der neuen und wahren Achse des Bösen. All dies wie immer
verpackt in zehn Tracks, von denen jeder für sich alleine die Clubs zum
Beben bringt, angefangen beim vorab als Single ausgekoppelten "Face Of
Death" bis hin zum deutschsprachigen und das kontroverse Thema der
Sterbehilfe aufgreifende gleichnamige Stück "Sterbehilfe", für
mich der Höhepunkt eines in sich wieder einmal überragenden Album des
Selbstmordkommandos.
Die wahre Stärke Suicide Commandos liegt
dabei in der Fähigkeit sich mit jedem Album neu zu erfinden und Trends zu
setzen, ohne sich zu wiederholen und dem aktuellen musikalischen Zeitgeist zu
unterwerfen. Nie war Suicide Commando daher so wertvoll wie heute.
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
Tracks: 01. Cause Of Death
Suicide 02. Consume Your Vengeance 03. Face Of Death 04. The
Reformation 05. One Nation Under God 06. Mordfabrik 07. Evildoer
08. Sterbehilfe 09. Plastic Christ 10. Neuro
Suspension
www.suicidecommando.be |