CD-REVIEWS:
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THE WAKE:
"Ode To My Misery" CD (Spike Farm / Universal)
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THE WAKE halten sich nicht lange mit Experimenten und
überflüssigem Ballast auf. Ohne Gnade knüppeln sie von Anfang an
los. Hier gibt's keine ausufernden Melodiebögen, oder intellektuelle
Brüche. Treibende Drums, sägende Gitarren und grunzende Vocals,
geradlinig gespielt, ganz ohne Schnörkel dringen sie so in die dunklen
Tiefen des düsteren Metal ein. Bleiben aber trotz aller Anstrengungen
seltsam flach, oberflächlich und fangen schnell an zu langweilen. Das
Growlen scheint mehr ein Flüstern zu sein, die brutale Attidüde wirkt
gekünstelt, so als hätten die Macher eigentlich selbst keine Lust auf
den ganzen Kram und die Songs gleichen sich doch zu sehr.
Somit fehlt
den Songs einfach die Kraft, die Agression oder eine bedrückende
Atmosphäre. Zum Nachbarn ärgern möge "Ode To My Misery"
noch taugen, aber den Freund dunklen, aggressiven Metals wird sie
enttäuschen. Vielleicht keine wirklich schlechte Platte wenn man auf
derartige Musik steht, aber im Grunde genommen wirklich nur Durchschnittsware,
die nicht zu überraschen weiß und auch nicht richtig aus der
Hüfte kommt.
Thomas
Sabottka für GOTHICWORLD
Tracklist: 01 - Murder One
02 - Darkness Of Mine 03 - Souls Encounter 04 - Deep Silent Dead
05 - Forever Nothing 06 - Befouled Galaxy 07 - Failed Generation
08 - The Neverending 09 - Like A Fallen Angel 10 - Whenever I
Suffer
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