CD-REVIEWS:
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ASTERIUS
"A Moment Of Singularity" CD (Cruz Del Sur)
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Mit "A Moment Of Singularity" legen die deutschen
ASTERIUS, nun Ihr offizielles Debüt-Album vor. Bereits 1997
gegründet, produzierten Sie 1999 in Eigenregie " As Descendants Of
Stars". Dieser Tonträger brachte Ihnen soviel Aufmerksamkeit, dass Sie
gleich auf mehreren Festivals (Summer Breeze, Wave Gotik Treffen), zu bewundern
waren. Inzwischen sind Sie beim italienischen Label " Cruz Del Sur" unter
Vertrag. Aufgenommen haben Sie Ihren Neuling allerdings in Deutschland und beim
Abmischen der Neun Songs, saß "Alex Krull" ( Atrocity) an den Reglern.
Was andere nun als progressiven Black Metal bezeichnen, wird uns hier
als Cosmic Bizarre Metal verkauft. Da wird mal eben eine neue Kreation
geschaffen, die ich sogar weitestgehend unterstützen kann. Denn bizarr
klingt es in jeder Hinsicht und Metal ist es auch, auf jeden Fall. Wobei ich
meinen würde, es handelt sich hierbei, um eine Mischung aus Black/Death
Metal, gepaart mit einem Schuss Keyboard-Geklimper und gekrönt mit
zweistimmigen Gesang. Während der eine düster ins Mikro grunzt und
kreischt, übernimmt der andere mehr den klassischen Heavy-Part á la
Dickinson & Co. Zwei Sänger sind definitiv nichts Neues und kennt man
schon, von anderen Bands wie WATERDOWN, BEFORE THE DAWN usw.
Die Musik
von ASTERIUS finde ich persönlich sehr schwer zugänglich. Die
krassen Tempowechsel stören die Harmonie und gehen mir auf die Nerven,
denn es sind durchaus klangvolle Passagen und Melodiebögen vorhanden. Den
Rest der Zeit wird ordentlich drauf losgeknüppelt, was das Zeug hält
und das teilweise zu schrill klingende Keyboard, trägt auch nicht zur
besseren Stimmung bei. Beim letzten Stück handelt es sich dann auch noch
um einen Remix im Elekto-Style, was für mich das musikalische Chaos
perfekt macht. Alles in Allem zwar eine gute Produktion, aber mir fällt es
schwer, die CD in einem Rutsch durchzuhören.
Mit "A Moment Of
Singularity" haben ASTERIUS wohl ein Werk geschaffen, das die
Musiknation in zwei Lager spalten wird. Entweder man mag Ihren Musikstil oder
man mag Ihn eben nicht. Was dazwischen gibt es wohl nicht. Aber ich lege jedem
nahe, sich selbst ein Urteil zu bilden.
Mariska Krüssel für
GOTHICWORLD
Tracks: 01 - Frozen Zodiac
02 - On Black Tusk 03 - A Greater Path 04 - Another Me 05 -
Multiverse 06 - The One Perspective 07 - Gemini North 08 -
Continuum 09 - One Perspective (Remix)
www.asterius.net
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