CD-REVIEWS:

Forward The Spears    FOREST OF IMPALED "Forward The Spears"
CD (Red Stream)

Das symphonisch orchestral gehaltene Info verspricht Grosses, doch bereits der erste Song, "The Fall Of The Trinity", offenbart das Dilemma, in dem sich FOREST OF IMPALED scheinbar befinden: das Quartett will einfach zuviel auf einmal.

Da werden Death- und Black Metal Einflüsse mit Metal-Riffs der alten Schule gekreuzt, progressiv anmutende Breaks und brutalste Blastbeats eingeflochten und Sänger Marcus M.Kolar wechselt zwischen abgrundtiefen Growls und pervers heiserem Gekrächze, ohne dass eine klare Linie erkennbar wäre. Spieltechnisch ist das, was das Quartett bietet, sicher nicht vom schlechtesten und auch die immer wieder auftauchenden Samples von Schwerterklirren und mittelalterlichem Schlachtengetümmel zeigen, dass Forest of Impaled spürbar um Eigenständigkeit und Abwechslung bemüht sind, doch gerade diese Vielschichtigkeit verwirrt mehr, als dass sie grenzenlose Begeisterung hervorrufen würde.


Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD


Tracks:
01. The Fall Of The Trinity
02. Thy Mighty Servant
03. I Am The Temple To Eternal Dearth
04. Hand Of Vengeance
05. Sons Of Cain
06. The Call Of Death´s Dark Horn
07. Orgy Of Unearthly Delights
08. Into The Mouth Of Oblivion
09. Death I Have Become Three

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