CD-REVIEWS:

Devildriver    DEVILDRIVER "Devildriver"
CD (Roadrunner / Universal)

DevildriverMit Coal Chamber hat Dez Fafara unauslöschlich seine Spuren in der Nu Metal-Szene hinterlassen, umso überraschender ist das, was er nun mit DEVILDRIVER zum Besten gibt.

Death Metal in Reinkultur nämlich, der zwar das eine oder andere Nu Metal-Riff („What Does It Take (To Be A Man)“) sowie gesangstechnische Einflüsse nicht verleugnen kann, aber dermassen fett und intensiv die Hörmuscheln zerlegt, dass die Frische und die Kompromisslosigkeit der zwölf Songs wirklich ansteckend wirkt. Fafara zeigt hier zudem Facetten seiner Songschreiberqualitäten, die man ihm nicht so ohne weiteres zugetraut hätte, angefangen beim groovigen „Swinging The Dead“, über simple Death Metal-Abrissbirnen wie „Meet The Wretched“ bis hin zu von Slayer beeinflussten Dampframmen wie dem Albumopener „Nothing’s Wrong“, die alle vor allem eins gemeinsam haben: ein fast schon körperlich spürbares Aggressions-Potential, pure Wut und blanker, in kanalisierte Bahnen gelenkter Haß.


Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD


Tracks:
01. Nothing's Wrong?
02. I Could Care Less
03. Die (And Die Now)
04. I Dreamed I Died
05. Cry For Me Sky
06. The Mountain
07. Knee Deep
08. What Does It Take (To Be A Man)
09. Swinging The Dead
10. Revelation Machine
11. Meet The Wretched
12. Devil's Son

www.devildriver.com