CD-REVIEWS:

Immortal Junkies    SEEDS OF SORROW"Immortal Junkies"
CD (Black Lotus Records)

Seeds Of SorrowDie österreichische Band SEEDS OF SORROW existiert seit mittlerweile zehn Jahren. Im Jahre 2000 lösten Sie sich kurz auf, um sich dann nach drei Monaten wieder mit neuer Besetzung zusammen zu finden. "Immortal Junkies" ist Ihr bereits drittes Full- Length- Album.

Was man bei diesem Album schmerzlich vermisst, ist eindeutig die Kreativität und die Abwechslung. Sieht man von der musikalischen Darbietung des düsteren Death Metals einmal ab, könnte man das Ganze fast auf einen einzigen Track reduzieren. Jeder Song bietet für sich die gleiche monotonische Verfahrensweise und man kann die Platte so oft hören wie man will, man hört definitiv keinen Unterschied zwischen den Liedern heraus. Dunkles Gehämmer und Geklampfe mit ebenso dunklem Gesang, falls man hier überhupt noch von Gesang zu sprechen vermag. Hat eher was von einem röhrenden Hirsch mit gelegentlich aufkommendem hysterischem Gekreische. Vom Text versteht man jedenfalls kein einziges Wort. Die Krönung des Ganzen endet in der Coverversion des MEGADEATH- Klassikers "Symphony Of Destruction". Den Titel hätte man vielleicht mehr zur Beschreibung des Albums wählen sollen, anstatt das Lied zu verhunzen.

Eine gute Platte um unliebsamen Besuch aus dem Haus zu verscheuchen oder zum Holz hacken, ansonsten weiß ich mit dieser Musik wenig anzufangen. Ich hätte nichts gegen ein paar melodisch eingeworfene Parts und verständlichere Darbietung des "gesungenen" Wortes. Aber Liebhaber der eintönigen und aggressiven Knüppel- Grunz- und Kreisch- Fraktion dürfen gerne zugreifen.


Mariska Krüssel für GOTHICWORLD


Tracks:
01 - If Jesus Died
02 - Headshot
03 - Fake
04 - Immortal Junkies
05 - Deep Mongolian Steinem Job
06 - Illuminati
07 - The Day The Whole World Dies
08 - Alcoholic Nightmare
09 - Ejaculation Of An Unknown God
10 - Symphony Of Destruction


www.seedsofsorrow.com