CD-REVIEWS:

Cold Black Days    ATROCITY "Cold Black Days"
CDS (Napalm / SPV)

"One German is a philosopher, two Germans are a beer pub, three Germans are a heavy industry,
four Germans are a world war, five Germans are ATROCITY!"

so bringt es ein gewisser Arturo Guerra aus Mexico auf der neugestalteten Bandhomepage auf den Punkt.

AtrocitySicherlich ein netter Spruch, jedoch wäre der Bandname auch beliebig austauschbar, zumal die letzten Ergüsse, wie "Gemini" aus dem Hause ATROCITY eher ein zwiespältiges Gefühl hinterlassen haben und nun schon eine ganze Weile zurückliegen. Trotzdem habe ich Alex Krull und Co immer schon einige Überraschungen zugetraut und so langsam scheinen sich die Vermutungen zu bewahrheiten.
Der Titelsong der Vorabsingle "Cold Black Days" klingt zwar mit hohem Synthetic-Anteil immer noch stark an die letzten Releases der Ludwigsburg Vampires, macht aber mit einer einprägsamen Mitgröhl-Hookline durchaus gehörig Metal-Partylaune. Für die eher gruftigen Tanztempel haben die alten Freunde von DAS ICH eine entsprechende kultige Schwarzkittel-Version beigesteuert, soweit so gut.

Der eigentliche Hinhörer ist aber der exklusive Track "Antedeluvian World", der mit urbrutaler Brachialität zeigt, auf was sich der Metal-Fan beim kommenen Fulltime-Album "Atlantis" freuen darf. Wer, wie ich immer noch den ATROCITY-Klassikern "Todessehnsucht", "Blut" oder "Willenskraft" nachtrauert, dem sei verkündet, daß "Atlantis" genau in diese Richtung "back to the roots" gehen wird. Voll auf die 12 und das mit einem wahren Epos! Wer hätte das von den Schwaben noch erwartet? Die kalten schwarzen Tage sind entweder gezählt, oder sie fangen gerade erst an!


Sir Ritchie für THE GOTHICWORLD


Tracklist:
01 - Cold Black Days 3:50
02 - Cold Black Days (Radio Mix) 3:50
03 - Antediluvian World 3:16
04 - Cold Black Days (Das Ich Remix) 4:03
- Multimedia Section including Screen Saver


Unser Studiovorbericht zum kommenden Album "Atlantis"

www.atrocity.de