CD-REVIEWS:

Lost alone    MIND.IN.A.BOX "Lost alone"
CD (Dependent)

MIND.IN.A.BOX"I feel sad, so left alone…" haucht Stefan Poiss ins Mikrophon & kann es anscheinend nicht fassen, dass so viele Menschen ihn hören wollen. Es ist aber so! "…words are not enough" klagt er weiterhin im Opener ‚Light And Dark' doch genau diese von Markus Hadwiger sind es neben einer Stimme, gleich der des satanischen Genies Peter Steele, welche dieses Debütalbum aus der Belanglosigkeit herausheben. Ich kann den Hype hierum nicht im Mindesten nachvollziehen!!!

Neben der düsteren Popperle ‚Questions' begeistert mich noch der einzig nicht blutleere Track ‚Leave'. Der Rest sind tragische Momente aus dem täglichen Leben 2er Multimedia-Programmierer aus den Bergen, die außer ihren Softsynths auf'm Monitor schon lange nicht mehr die selbigen in Natura gesehen haben. Selbst Frauenstimmen kann man bei ihnen nur noch als verfremdete Cybersex-Samples wahrnehmen… Hier gibt's nichts mystisches, außer das die Protagonisten wohl seit ihrer Studienzeit an der Wiener Technischen Universität nie wieder bei einem Fotographen waren. Elegisch ist lediglich der hundertste Artwork-Aufguss a la H.R. Giger & lahmarschig beruhigenden Ambient hat ihnen doch Brian Eno mit ‚Music for Airports' bereits 1978 in Perfektion vorgemacht. Tja, verloren.


Ivo Klassmann für GOTHICWORLD


Tracklist:
01. Light And Dark
02. Change
03. Falling
04. You Will See
05. Questions
06. Waiting
07. Lost Alone
08. Walking
09. Take My Soul
10. Forever Gone
11. Lost Alone 2
12. Leave


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