CD-REVIEWS:

Abandoned In The Forest Of Weariness    MORGAIN
"Abandoned In The Forest Of Weariness"
CD (Metal Age / Twilight)

MorgainDunkel erinnere ich mich an das Debüt „Frostbitten Nakedness“ der Slovaken MORGAIN aus dem Jahre 1998. Sechs Jahre sind seitdem vergangen, Morgain haben zwei weitere Alben veröffentlicht, doch „Abandoned In The Forest Of Weariness“ macht nicht den Eindruck, dass sich die Band seitdem musikalisch spürbar weiterentwickelt hätte. Der Drumcomputer tackert penetrant durch die Gegend und das vermeintlich Gothic / Doom orientierte Songwriting krankt an Atmosphäre, Melodien und dem versoffenen Gesang von Sänger Richard Zajac.

Gothic und Doom sollten Emotionen beinhalten, eine melancholische Stimmung transportieren oder auch dem Weltschmerz ihrer Protagonisten ein Ventil sein, doch nichs von alledem lässt sich hier ausmachen. Saft- und kraftlos und ohne wirkliche Inspiration rauscht „Abandoned In The Forest Of Weariness“ an einem vorbei ohne bleibende Eindrücke zu hinterlassen, und wenn im Info der Begriff von „Hypnotic Gothic Doom Metal“ auftaucht, dann kann das eigentlich kaum in den Zusammenhang mit MORGAIN gebracht werden.


Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD

Tracks:
01. ... And Reality Hurts
02. Following The Shadows
03. So Lonely
04. World Is Buried
05. Dying
06. Last Breath
07. Vampirian Blues
08. The Seducer


www.morgain.sk