CD-REVIEWS:

Stab Wounds    DARK FORTRESS "Stab Wounds"
CD (Black Attakk / SoulFood)

Musikalisch zählen DARK FORTRESS sicherlich zu den besseren Vertretern der deutschen Black Metal-Zunft, was sie bereits mit den beiden Vorgängeralben "Tales From Eternal Dusk“ und „Profane Genocidal Creations“ unter Beweis stellen konnten.

„Stab Wounds“ untermauert und festigt diese Position, denn die zum Teil schier unglaubliche Brutalität und Intensität aller elf Songs wird immer wieder durch ruhigere und atmosphärische, mit opulenten und zum Teil bombastischen Keyboards unterlegten Parts aufgelockert, so dass dieser misanthropische Hassklumpen seine Zuhörer weder überrollt noch fatalistisch im musikalisch limitierten Genresumpf versinkt.

Als Gast für „Stab Wounds“ konnte man neben Admiron von Angst und Jens Ryden von Naglfar auch Herr Morbid von Forgotten Tomb gewinnen, eine vorzügliche Wahl, die eine Geistesverwandtschaft vermuten lässt und sich auch in der musikalischen Nähe zu dem italienischen Selbstmordkommando äussert. Bitterböse Höhepunkte dieses tief schwarzen Albums: das majestätische „Despite The ’Living’“ sowie die ruhigeren „A Midnight Poem“ und „Like A Somnambulist“.


Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD

01. Iconoclasm Omega
02. Self Mutilation
03. Stab Wounds
04. When 1000 Crypts Awake
05. Despise The Living
06. A Midnight Poem
07. Rest In Oblivion
08. Vanitas ... No Horizons
09. Like A Somnambulist...
10. Sleep!
11. Endtime

www.black-attakk.de