CD-REVIEWS:

Porta VIII    STOA "Porta VIII"
CD (Alice In… / NovaMedia)

Nach der Wiederveröffentlichung von „Urthona“ folgt mit „Porta VIII“ der zweite Re-Release der deutschen Heavenly Voices/Neoklassik-Legende sToa, im übrigen eine Vertonung des Märchens „Ariane et Barbe-Bleue“, das schon Bartók zu einer seinen Opern inspirieren konnte.

Musikalisch klingt „Porta VIII“ im Vergleich zu „Urthona“ noch ausgefeilter und noch eindringlicher, vom Klangbild einerseits opulenter und bombastischer, andererseits aber auch bedrohlicherer und etwas düsterer, was sicher auch mit dem authentischeren Klang der Instrumente im Zusammenhang steht. Auch „Porta VIII“ ist mit einem neuen Artwork versehen worden, während die Musik, abgesehen von deutlich weniger Gesangspassagen, vom Grundsatz unverändert geblieben ist. Allerdings, und das merkt man „Porta VIII“ überdeutlich an, haben sich sToa 1994 mit diesem Album kompositorisch und auch die Ausdruckskraft betreffend noch einmal deutlich steigern können. Erst mit „Porta VIII“ haben sToa ihren bis heute anhaltenden, legendären Ruf wirklich begründen und festigen können.

Wer Zeit und Muße findet:
am 4. September spielen sToa zusammen mit Love Is Colder Than Death
in Leipzig in der Krypta des Völkerschlachtdenkmals.


Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD


Tracklist:
[01] Introitus
[02] Partus
[03] Urthona
[04] Luvah
[05] Tharmas
[06] Urizen
[07] Scrupus
[08] Mors
[09] Conclusio

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