CD-REVIEWS:

Urthona    STOA "Urthona"
CD (Alice In… / NovaMedia)

Im Original 1993 veröffentlicht, hat „Urthona“ auch elf Jahre später noch nichts von seiner ursprünglichen Faszination und seiner Intensität verloren. Welchen Stellenwert dieses Album innerhalb der deutschen Heavenly Voices/Neoklassik-Szene besitzt lässt sich alleine daran ablesen, dass sToa auch heute noch als die Referenzband Deutschlands für dieses Genre benannt werden.

„Alice In…“ hat nun sowohl das vorliegende Debüt-Album als auch das 1994 erschienene „Porta VIII“ wiederveröffentlicht und mit einem neuen Artwork versehen, die Musik jedoch unverändert im originären Geist belassen. So kann man sich auch heute noch den schwelgerischen und liebreizenden Klängen hingeben, eingebettet in Klangwelten der Romantik und der Melancholie, getragen von betörenden Melodien und einfühlsamen Arrangements und der glasklaren und ausdrucksstarken Stimme von Conny Levrow.

Zuweilen liessen sToa selbst eine musikalische Nähe zu Dead Can Dance anklingen („Spin“, „In Memoriam“), sakral, aber doch mit einem stärkeren Bezug auf klassische Einflüsse. Dass diese beiden unvergesslichen Meisterwerke deutscher Tonkunst, „Porta VIII“ mit eingeschlossen, nun endlich wieder erhältlich regulär im Handel sind, dafür gebührt „Alice In…“ tiefster Dank.


Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD


Tracklist:
[01] Candide
[02] Autumn
[03] Infant Joy
[04] Spin
[05] In Memoriam
[06] Stoa
[07] Captivity
[08] Dust
[09] [N]ever
[10] Taumel
[11] Hommage

www.darkdimensions.de