CD-REVIEWS:

Giftraum    DIARY OF DREAMS "Giftraum"
CDS (Accession / Indigo)

Diary Of DreamsSchwere, zunächst etwas ungewohnt klingende Drum’n’Bass-Beats läuten den ersten Vorboten des neuen DIARY OF DREAMS-Albums ein, doch nur wenige Momente später ist klar, dass Adrian Hates seinen Weg konsequent und kompromisslos weiter verfolgt.

Vertrackte Rhythmen, unterbrochen durch kurze und prägnante Gitarrenriffs sowie die unnachahmlich düstere und zugleich melancholische Atmosphäre nehmen den Zuhörer gefangen und untermauern die Ausnahmestellung der Formation um den charismatischen Frontmann und Workaholic.

„Giftraum“, abgesehen von der Vorliebe Hates’ für Wortspiele, ist gewohnt tanzbarer Stoff und offenbart seine ganze kompositorische Klasse zudem in der Furcht einflössenden „Classical Version“, während das schwere und getragene „Unkind (keine atmung)“ Erinnerungen an die gemeinsame Zeit Torben Wendts (Diorama) und Adrian Hates’ bei DIARY OF DREAMS hervorruft.

„Giftraum“ setzt wieder einmal neue Masstäbe und wohl niemand wird ernsthafte Zweifel daran haben können, dass das nachfolgende Album da nicht abermals noch einen draufsetzt.


Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD


Tracks:

01. Giftraum (skinner mix)
02. Fallacy
03. UnKind (keine atmung)
04. Giftraum (classical version)

www.diaryofdreams.de