CD-REVIEWS:

Harbinger Of Metal    REVEREND BIZARRE "Harbinger Of Metal"
CD (Spikefarm Records)

Reverend BizarreDoom-di-doom.
Mit "Habringer Of Metal" beweisen die finnischen Doom Metaller REVEREND BIZARRE das man Musik auch im Zeitlupentempo machen kann und hätten wir noch die Zeit der guten alten Langrille, dann würde ich diese Scheibe wahrscheinlich auf 45 statt 33 U/Min laufen lassen.

Wir starten ganz gemächlich mit dem Instrumental- Intro "Harbinger". Über drei Minuten Monotonie und Kleichklang und auch das Zweite Stück "Strange Horizon" mit fast vierzehn Minuten Lauflänge kann mich hier nicht wirklich begeistern. Langsam hin oder her, ein paar Wechsel hätten hier nicht geschadet. Wenn ich ständig den gleichen Riff höre, dann verfalle ich in einen lethargischen Zustand. Ich frag mich ob die bei den Aufnahmen wohl zugedröhnt gewesen sind, wie kann man sonst ein Schlagzeug so langsam spielen ohne dabei einzupennen? Wenn ich mir den Track "From The Void" so anhöre, dann behaupte ich mal einfach, dass bekomm sogar ich noch hin, obwohl ich kein Instrument beherrsche. Aber Vorsicht, in der Mitte des Songs flippt der Schlagzeuger total aus und wir kommen in den Genuss eines Solos. Heidewitzka! Da fliegt die Kuh.
Nach sage und schreibe zwanzig Minuten habe ich auch dieses Lied überstanden. Die restlich drei Tracks verfahren nach dem gleichen Muster und wenn es von Langeweile noch eine Steigerung gibt, dann habe ich sie jetzt gefunden.

Fans von dieser Art von Musik mögen mich jetzt steinigen, aber ich kann dem so gar nichts abgewinnen. Einfach nur schnarchig das Teil.


Mariska Krüssel für GOTHICWORLD


Tracks:
01 - Harbinger
02 - Strange Horizon
03 - The Ambassador
04 - From The Void
05 - The Wandering Jew
06 - Into The Realms Of Magickal Entertainment
07 - Dunkelheit


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