CD-REVIEWS:

Structures / The Inner Scars    GOLDEN APES "Structures / The Inner Scars"
CD (Eigenvertrieb)

Golden ApesMal abgesehen davon, dass sie einen Song der Überväter gecovert haben…
wenn es JOY DEVISION noch geben würde, so könnte es durchaus sein, dass sie heute am Beginn des 21ten Jahrhunderts genauso klingen würden.
Tja, aber Legenden entstehen u.a. durch spektakuläre Selbstmorde und so gibt es zum Glück ja die Golden Apes.

Die verdammt nach o.g. Legende klingen, aber zum Glück, immer noch sehr eigenständig, unverbraucht, und modern daher kommen. Schwermütiger Gesang trifft auf flirrende Gitarren, poppige Elektronik, waveartigen Rhythmen und das alles ist melancholisch wie tanzbar gleichermassen. Unverständlich anhand derartiger musikalischer Qualitäten, warum immer noch kein Label zugegriffen hat.
Wozu brauchen wir all die anderen Clone? Nein IKON sind nicht schlecht, aber die Golden Apes kommen aus Deutschland und sind damit schneller erreichbar, also auch billiger.

Billig, ein Attribut dass auf ihre Musik nun wirklich nicht zutrifft. Hier wird der Beweis angetreten wie guter, alter Wave Gothic Sound heutzutage klingen kann und vor allem produktionstechnisch und vom Klang her Maßstäbe setzend, für alle anderen sog. Eigenproduktionen. Eine Perle im Einheitsbrei heutiger Veröffentlichungen, eine schillernde vor allem.

Thomas Sabottka für GOTHICWORLD


Tracklist:

01 - At Least
02 - Remedy
03 - My Creation
04 - Lightyears
05 - Accusation
06 - Ewigheim
07 - Snow
08 - Alive
09 - Cardinal Points

www.goldenapes.de