CD-REVIEWS:
![Meta[t]ron](../2004-11/darkwell_cover.jpg) |
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DARKWELL "Meta[t]ron" CD (Napalm Records)
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Gothic Rock mit
Einflüssen aus dem Progressive Rock bietet die 5-köpfige
österreichische Band DARKWELL auf ihrem neuen Album
"Meta[t]ron". Grundsätzlich hört man hier nichts neues, auch
wenn an der Stimme der neuen Vokalistin Stephanie Luzie zumeist nichts
auszusetzen ist. Die Eingängigkeit der Songs lässt jedoch etwas zu
wünschen übrig.
Die Keyboardsounds klingen teilweise etwas
schräg, aber das mag gewollt sein und der Gesang beim Titeltrack
"Meta[t]ron" klingt partiell etwas quäkig'. Zudem scheinen
die Gitarristen eine große Vorliebe für Obertöne zu haben, denn
fast alle Titel sind damit gespickt. Track 5 "The Machine" ist zumindest
von Seiten des Schlagzeugs her interessant gemacht. Gezielt eingesetzte Breaks
und Double-Bass Attacken machen den Song aber leider trotzdem nicht wirklich zu
einem Ohrwurm.
Auch dem Gothic-Genre wird DARKWELL nicht
wirklich gerecht, sind die Lieder auf "Meta[t]ron" den Gothic-Fans doch
sicher nicht düster genug. Wer Frauengesang mag, ist sicher mit einer Band
wie WITHIN TEMPTATION oder NIGHTWISH besser bedient. Etwas weniger statisch als
die anderen Lieder klingt "Hope Unborn", ein Song der eine etwas
einprägsamere Melodie enthält. "Nothingness" wartet mit einer
elfengleichen Stimme von Stephanie Luzie auf und gefällt zumindest
ansatzweise. Leider plätschern die restlichen Titel einfach nur so vor
sich hin ohne einen besonderen Eindruck auf den Hörer zu hinterlassen.
Fazit: Eine Scheibe ohne Höhen und Tiefen, die aber sicherlich
ihre Anhänger finden wird.
Ursula Kohl für
GOTHICWORLD
Tracklist:
01. Fate
Prisoner 02. Strange 03. Metatron 04. Crown Of Thorn 05. The
Machine 06. Hope Unborn 07. Nothingness 08. Far Cry 09. Last
Glance
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