CD-REVIEWS:

Meta[t]ron    DARKWELL "Meta[t]ron"
CD (Napalm Records)

DarkwellGothic Rock mit Einflüssen aus dem Progressive Rock bietet die 5-köpfige österreichische Band DARKWELL auf ihrem neuen Album "Meta[t]ron". Grundsätzlich hört man hier nichts neues, auch wenn an der Stimme der neuen Vokalistin Stephanie Luzie zumeist nichts auszusetzen ist. Die Eingängigkeit der Songs lässt jedoch etwas zu wünschen übrig.

Die Keyboardsounds klingen teilweise etwas schräg, aber das mag gewollt sein und der Gesang beim Titeltrack "Meta[t]ron" klingt partiell etwas ‚quäkig'. Zudem scheinen die Gitarristen eine große Vorliebe für Obertöne zu haben, denn fast alle Titel sind damit gespickt. Track 5 "The Machine" ist zumindest von Seiten des Schlagzeugs her interessant gemacht. Gezielt eingesetzte Breaks und Double-Bass Attacken machen den Song aber leider trotzdem nicht wirklich zu einem Ohrwurm.

Auch dem Gothic-Genre wird DARKWELL nicht wirklich gerecht, sind die Lieder auf "Meta[t]ron" den Gothic-Fans doch sicher nicht düster genug. Wer Frauengesang mag, ist sicher mit einer Band wie WITHIN TEMPTATION oder NIGHTWISH besser bedient. Etwas weniger statisch als die anderen Lieder klingt "Hope Unborn", ein Song der eine etwas einprägsamere Melodie enthält. "Nothingness" wartet mit einer elfengleichen Stimme von Stephanie Luzie auf und gefällt zumindest ansatzweise. Leider plätschern die restlichen Titel einfach nur so vor sich hin ohne einen besonderen Eindruck auf den Hörer zu hinterlassen.

Fazit: Eine Scheibe ohne Höhen und Tiefen, die aber sicherlich ihre Anhänger finden wird.


Ursula Kohl für GOTHICWORLD


Tracklist:

01. Fate Prisoner
02. Strange
03. Metatron
04. Crown Of Thorn
05. The Machine
06. Hope Unborn
07. Nothingness
08. Far Cry
09. Last Glance


www.darkwell.org