CD-REVIEWS:
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WAYSTED
"Back From The Dead" CD (Majestic Rock Records)
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Aha, WAYSTED are back. Nicht das
ich gewusst hätte, dass es diese Band jemals gegeben hat...was aber
Widerrum daran liegen mag, dass WAYSTED sich irgendwann Anfang der 80er
gegründet haben und dann auch nur ein paar Jahre aktiv waren. Und da meine
lieben Leser hab ich irgendwie noch andere Musik gehört. Aber nichts
desdotrotz wird einigen Rockern diese Band noch ein Begriff sein, die in Ihren
Höchstzeiten mit Bands wie IRON MAIDEN auf Tour gewesen sind. Auch
Gründer und UFO- Bassist Pete Way ist kein Unbekannter. Nach einigen
wechseln im Line Up und Ausstieg von Pete Way Ende der 80er hat man von der
Band allerdings nichts mehr gehört. 2003 schloss man sich dann wieder
zusammen und zwar mit drei Leuten von der Urbesetzung (Fin, Paul, Pete) von
1982 und ein neuer Gitarrist (Chris George) stieß dazu. Ja und siehe da,
da sind sie wieder, sozusagen "Back From The Dead".
Musikalisch
scheinen sie allerdings irgendwie in den Seventies und Eighties hängen
geblieben zu sein. Werde das Gefühl nicht los, dass dies gar keine neue
Produktion ist, hört sich tatsächlich so verstaubt an, als hätte
die Scheibe schon 15- 20 Jahre auf dem Buckel. Wer also Neues erwartet, kann
gleich die Finger davon lassen. Wer aber im Herzen ein kleiner Nostalgiker ist
und dem bei Bands wie AC/DC, STATUS QUO, DEEP PURPLE usw. immer noch der Schaum
vor dem Mund steht, der könnte in der Tat mal ein Ohr riskieren.
WAYSTED zelebrieren den Hardrock der alten Schule, kombiniert
mit Blues- und Country Elementen. Musik ohne besondere Schnörkel und
neumodischen Schnick- Schnack, dafür aber solide und konsequent und mit
dem dazugehörigen Touch Nostalgie. Vor meinem geistigen Auge sitzen drei
in die Jahre gekommene Herren mit Rauschbärten und Karohemden, bei einer
gepflegten Flasche Whiskey und schwelgen zusammen von der guten alten Zeit. Ja,
schön war´s, damals nach dem Krieg. Auch die rauchige Stimme von
Sänger Fin lässt seinen Zigarettenkonsum in den letzen Jahren erahnen
und lässt die Songs teilweise so richtig schön rotzig und dreckig
klingen. Wie gesagt, kein pompöses Comeback mit Pauken und Trompeten,
sondern eher eine Reise in die Vergangenheit, an der selbst mein Paps seinen
Gefallen finden würde.
Mariska Krüssel für
GOTHICWORLD
Tracklist:
01. The
Alternativa 02. Garden Of Eden 03. Dreams 04. Must B More 2 It Than
This 05. The Price Of Love 06. Breakfast Show 07. I´m Gonna Love
Ya 08. Lost In Cleveland
www.waysted.co.uk
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