CD-REVIEWS:
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VNV NATION
"Matter And Form" CD (Anachron / SPV)
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Was wollen uns VNV Nation mit diesem Album
sagen? Welche künstlerische Vision hatten sie? Oder anders gefragt:
welcher Teufel hat die beiden, die bis dato den Begriff des Future Pop erfunden
und wie keine andere Band geprägt haben, geritten, solch ein maßlos
enttäuschendes und über weite Strecken uninspiriertes Album zu
veröffentlichen?
Wenn VNV Nation beispielsweise mit
Strata, Lightwave und
Interceptor ihren Beitrag zur Rettung der am Boden liegenden
Techoszene leisten möchte, sollten sie unter anderem Namen ein eigenes
Projekt gründen. Wo sind die Hooklines, die Melodien, der Spass am eigenen
Tun? Wo sind, mit Ausnahme von Endless Skies, die
besinnlichen Momente, die Empires zu solch einem brillianten
Album gemacht hat? Wo ist der unverwechselbare Sound VNV Nations, der mit
Arena und dem heftig rockenden Perpetual
beinahe an Van Halens (!!!!) Jump erinnert? Und selbst
Chrome, die über itunes im Internet vertriebene Single,
hat mit den musikalischen Glanztaten der Vergangenheit kaum noch etwas gemein
und wäre früher als Füllmaterial wohl unter den Tisch gefallen.
VNV Nation haben sich mit der Veröffentlichung von
Matter And Form entzaubert und ganz sicher keinen Gefallen
getan, da kann auch die in Deutschland just beendete und ausverkaufte Tour
nicht drüber hinwegtäuschen.
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
Tracklist: 01. intro
02. chrome 03. arena 04. colours of rain 05. strata 06.
interceptor 07. entropy 08. endless skies 09. homeward 10.
lightwave 11. perpetual
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