CD-REVIEWS:

Inferno / LŽEnfer    THE HOUSE OF USHER:
"Inferno / L´Enfer"
CD (Equinoxe /EFA)
     

The House Of UsherAlles beim Alten, möchte man angesichts des neuen THE HOUSE OF USHER-Albums beruhigt ausrufen. Gothic Rock, wie ihn heutzutage leider nur noch wenige Bands bieten, fernab jeglicher Trendanbiederei oder musikalischer Experimente.

THE HOUSE OF USHER berufen sich auf die originären Tugenden der Gothic-Szene, sprich treibendes und markantes Basspiel, verhalten und songdienlich agierende Gitarren ohne Soloeskapaden und markanter, hier jedoch ohne den in diesem Genre sonst so häufig anzutreffenden grabestiefen Gesang Marke Carl McCoy.

"Inferno / L´enfer" klingt, verglichen mit dem 1999 erschienenden letzten Album der Formation, "Cosmogenesis", deutlich lebendiger, was seine Ursache fraglos im neu hinzugekommenen Schlagzeuger Axel Burgard und einem variableren Songwriting hat. THE HOUSE OF USHER heben sich zusätzlich alleine schon aufgrund des markanten Gesangs ihres Sängers Jörg Bartscher-Kleudgen deutlich vom Gros der Kollegen ab, scheuen aber auch nicht davor, als zusätzliches Stilmerkmal eine weibliche Stimme im Background einzusetzen ("With The Heat Of A Sun"). Abgesehen davon sind Songs wie "One Of A Million", "Against All & Everything" oder "Crisis" Gothic Rock in Reinkultur, die durch das Hörspiel "Die Hölle" zum Ende des Albums hin noch einmal abgerundet werden.

"Inferno / L´enfer", ein höllisches Vergnügen.


Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD


"Inferno / L´enfer"-Tracklist folgt ;)
     Kontakt:
www.the-house-of-usher.de

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