CD-REVIEWS:
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YENDRI:
"Dangerous Thought" CD (Trisol Music Group)
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Das geheimnisvolle Wesen aus Hamburg legt nun sein
mittlerweile drittes Album vor. Und wo manche Kollegen immer noch
rätseln ob sich hinter dem Namen ein Mann oder eine Frau verbirgt,
definiert Yendri den Begriff Electro für sich neu.
War das letzte
Album noch recht sperrig, schwer verdaulich, erscheint "Dangerous Thoughts"
weicher, fließender, dunkler und geheimnisvoller. In sich geschlossener,
gereifter und glatter ohne kommerziell zu wirken. Im Gegenteil! Die
für die Electroschiene immer noch ungewöhnlichen weiblichen
Vocoder-Vocals erzeugen einen minimalen Anna Varney Touch, der nebenbei
für eben oben genanntes Rätselraten verantwortlich ist.
Ansonsten aber im Einklang mit den Sounds jene dunkle Atmosphäre
schafft, die gekonnt eine Brücke von Ambient/Tranceelementen, Björk
nicht unähnlich, schlägt; hin zu einem mythischen, geheimnisvollen
Dark-Electro wie er uns nur selten begegnet.
Es ist also egal wer oder
was sich hinter Yendri verbirgt. Solange wie dieser Jemand ein derartig
gereiftes Album hinlegt, das trotz aller geschliffenen Sounds, noch soviel
Tiefe und Kontroverse birgt um nicht langweilig zu klingen. Ach
übrigens singt Yendri hier zum ersten Mal offiziell auf Deutsch, was sich
für mich als eine ganz besondere Perle entpuppt.
Thomas Sabottka für
GOTHICWORLD
"Dangerous
Thought"-Tracklist: 01. Take Me Back 02. Helpless 03. Is There
Really So Much About Life 04. The Breakdown Of Reality 05. Trost In
Dir 06. Little Mirror 07. I Don´t Understand 08. One
Moment
Bonus: 09. Iron Fist (Dilirium) 10. Reanimate The
Death
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Kontakt:
yendri.de
www.trisol.de |
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