CD-REVIEWS:
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L´ÂME IMMORTELLE: "Als die Liebe starb" CD
(Trisol Music Group)
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L´ÂME IMMORTELLE sind eine der
erfolgreichsten Dark Wave-Bands der letzten Jahre mit fraglos guten
Albenveröffentlichungen, doch "Als die Liebe starb" stellt diese
nahezu problemlos in den Schatten. Nicht nur das Songwriting ist enorm gereift,
auch die Arrangements und die Produktion spiegeln diesen neuen Standard wider.
Vor allem die Hinzunahme von Gitarrist Ashley Dunbar (Whispers in the Shadow),
der durch sein Gitarrenspiel stets neue Akzente zu setzen weiss, erweist sich
als absoluter Glücksgriff für die beiden, nach dem Ausstieg von
Hannes Medwenitsch verbliebenen Originalmitglieder Sonja Kraushofer und Thomas
Rainer.
Nicht abgerückt ist man - verständlicherweise - von
den Gesangsduetten dieser beiden, nicht nur Markenzeichen der Band, sondern
hier dem gewachsenen Standard der Band angemessen und weniger aufgesetzt als
früher. Wieviel Einfluss auch Persephone, Sonjas Soloprojekt auf
L´Âme Immortelle besessen hat, machen die traumhaften Balladen
"Letting Go" und "Disharmony" deutlich.
Überhaupt
ist "Als Die Liebe starb" vom musikalischen Grundtenor etwas verhaltener
als die Alben der Vergangenheit, auch wenn die bereits vorab
veröffentlichte Singleauskopplung "Tiefster Winter" oder die
ungemein harten "Aus den Ruinen" und "Im Tod vereint" diesen
Eindruck etwas zu revidieren scheinen. Auch die Tanzbarkeit kommt mit dem
bereits angesprochenen "Tiefster Winter" und "Lake Of Tears"
nicht zu kurz.
Lyrisch beschäftigen sich L´ÂME
IMMORTELLE, wie bereits in der Vergangenheit, mit dem Verlust der Liebe;
konzeptionell, über die volle Länge des Albums und weder plakativ
noch mit einem, bei diesem Thema häufig unvermeidlichen
Peinlichlichkeitsfaktor behaftet. "Als die Liebe starb" ist das
gewachsene Album einer in sich gefestigten und über die Jahre gereiften
Band.
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
Kontakt: www.lameimmortelle.com |