CD-REVIEWS:
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NAAMAH:
"Ultima" CD (Metal Mind)
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Kraftvoll und gleichzeitig sehr emotionalen Metal, mit einigen
Kammermusikalischen Einflüssen, fetten Keyboardflächen und
symphonischen Gitarren spielen NAAMAH aus Polen.
Da gibt es
Streicherquartette ebenso zu bewundern, wie hämmernde Drums, sägende
Gitarrenriffs, Pianopassagen und gewaltige Melodiebögen. Über allem
die sehr kraftvolle und ausnahmsweise mal nicht ganz so hohe Stimme der
Sängerin. Ja der Vergleich mit NIGHTWISH ist sehr beliebt und hinkt
inzwischen arg. Aber schon alleine mit der Tatsache das NAAMAH den Song
"She Is My Sin" von eben jener Vorzeigeband covern lässt diesen
Bezugspunkt schon wieder zu. Denn genau die Hörer dieser Musik
dürften die anvisierte Zielgruppe der polnischen Band sein und mit ihrem
doch recht eigenständigen Soundgefüge müssen sie sich auch nicht
hinter den "großen" internationalen Vorbildern verstecken. Und im
Gegensatz zu jenen wirken NAAMAH auch nicht ganz so opernhaft. Eher
bodenständig und handwerklich orientiert, trotz all der klassischen
Elemente. Erzeugen sie manchmal schon den eher folkloristischen Touch einer
wilden Polka, der von Streichern getragen und Gitarren nach vorn getrieben
wird.
"Ultima" wirkt sehr fett, in sich geschlossen, ohne allzu
gewagte Experimente oder schmerzhafte Brüche, werden symphonische Elemente
mit gut gemachtem Gothic-Metal verschmolzen, bewegt sich die Musik am Rande des
Bombastes ohne im Kitsch zu versinken. Ein schönes Album. Ein
gewaltiges Album. Dem sich der Liebhaber o.g. Musik einfach hingeben
sollte. Er wird reich belohnt werden!
Thomas Sabottka für
GOTHICWORLD
Tracklist: 01 - Intro 02 - Stranger 03 - Last
Night 04 - Dream 05 - Eternal Fear 06 - She Is My Sin 07 - Noli Me
Tangere 08 - Outro 09 - Jeszcze jedno 10 - Sen 11 -
Zirael
Kontakt:
http://naamah.rockmetal.art.pl |