special:
18 SUMMERS
- Leben nach dem
Tod!
Es gibt ein Leben nach dem Tod! Es ist verdammt hart, wenn
man sich von liebgewonnenen Personen trennen muß. Das tut immer weh. Doch
sobald der erste Trennungsschmerz überwunden ist, stellt man fest,
daß man plötzlich wieder voller Energie und Tatendrang steckt.
Felix Flaucher (Gesang, Texte, Kompositionen) und Frank Schwer
(Gitarre, Kompositionen) ist es so ergangen. Nach ihrem sehr erfolgreichen
Comeback-Album "Phoenix From The Flames" reifte in Mastermind Felix Flaucher
der Entschluß, einen endgültigen Schlußstrich unter das
Kapitel Silke Bischoff zu ziehen und "Virgin Mary" unter neuem Namen zu
veröffentlichen.
"Dieser Schritt fiel mir mit Sicherheit nicht leicht,
schließlich war und ist Silke Bischoff ein wichtiger Teil meines Lebens.
Allerdings hatte ich keine Lust mehr, einen jahrelangen Rechtsstreit um die
Namensrechte fortzusetzen. Ich möchte weiterhin neue Songs und neue Bilder
erschaffen. Das passiert jetzt unter dem Etikett 18 SUMMERS. Nun lassen sich 10
Jahre nicht einfach so ausradieren, und das Problem ist, daß es keinen
Namen geben kann, der eine eingeführte Geschichte sofort ersetzt. Es wird
also einige Zeit dauern, bis jeder mit diesem neuen Namen das verbindet, was er
jetzt vielleicht noch mit Silke Bischoff assoziiert. Es ist auf der anderen
Seite aber auch eine Chance, frischen Wind in die eigenen künstlerischen
Ambitionen zu bringen, wenn man schon nicht sein ganzes Leben ändern kann.
Silke Bischoff wurde mit 18 Jahren erschossen, und sie wird kein zweites Mal
sterben, selbst wenn es keine Band mehr mit ihrem Namen geben wird",
erläutert Felix Flaucher die Umstände, wie es zum neuen Namen kam.
Einen Einfluß auf die Musik des neuen Meisterwerkes "Virgin
Mary" hatten diese Schwierigkeiten nicht. Ganz im Gegenteil! Felix Flaucher
und Frank Schwer zeigen sich auf dem Zenit ihres Könnens. Das Album
besticht durch wunderbar verträumte Waveperlen und synthetisch erschaffene
Club-Hits. In der ersten Kategorie treffen beschwingte Akustik-Gitarren auf
Streicher-Arrangements und die kraftvoll sphärische Stimme von Felix
Flaucher. Besonders "Turn Off The Radio", das Titelstück "Virgin
Mary" und "Heavenly Creatures" werden dadurch zu grandiosen
Pop-Songs.
Selbstverständlich
verstehen 18 SUMMERS es auch, ihr Publikum zum Tanzen zu animieren. Dazu setzt
man wuchtige Elektronik-Beats ein. Das an Wolfsheim erinnernde "Girl Of 18
Summers" und der athmophärisch-düstere Titel "Sensation
White" lassen niemanden still stehen. "Virgin Mary" wird durch diese
verschiedenen Pole zu einem absolut berauschenden, in sich stimmigen
Klangerlebnis.
Für dessen Entstehung hat das deutsche Duo wieder
prominente Unterstützung verpflichtet. Roman Schönsee hat sich um
die Elektronik gekümmert, während Kemi Vita einigen Songs ihre
unnachahmlich sinnliche Stimme geschenkt hat. Die Endproduktion lag in den
bewährten Händen von John Fryer, der schon für Depeche Mode,
Paradise Lost oder HIM an den Reglern saß.
"Roman und John haben
beide einen sehr wichtigen Input zu "Virgin Mary" geliefert. Roman ist
inzwischen fast so etwas wie ein drittes Bandmitglied geworden, und John Fryer
ist ohnehin ein absoluter Profi, der erneut einen mehr als guten Job gemacht
hat", schwärmt Flaucher.
Das Salz in der Suppe von 18 SUMMERS ist
neben der musikalischen Klasse die "spitze" Feder von Felix Flaucher. Seine
Texte erzählen wieder einmal "liebevolle" Geschichten zu Tod, Romantik,
Liebe und Religion.
"Ein thematisches Konzept verbirgt sich hinter
"Virgin Mary" nicht. Die meisten Texte sind sehr persönlich. Es ist
meine Sicht der Welt. Und diese Sicht ist nicht unbedingt durch die Bibel
geprägt."
Ein gutes Beispiel ist
"Heavenly Creatures". Der Song ist von dem gleichnamigen Film von Peter
Jackson inspiriert. Er handelt von zwei Mädchen, ihrer Freundschaft und
dem gemeinsam verübten Mord an der Mutter der einen.
"Es gibt zwei
Mädels, die mich sehr an die Filmpersonen erinnern, zwei verrückte
Hühner, die noch bei ihren Eltern wohnen......."
Da ist er wieder,
der schwarze Humor, für den wir Silke Bischoff immer geliebt haben. Wie
man sieht, ist davon bei 18 SUMMERS nichts verloren gegangen.
Es gibt
ein Leben nach dem Tod. "Virgin Mary" ist dafür der beste und
schönste Beweis.
Kleines Suchspiel am Rande: Auf dieser
Seite ist das Orginal-Cover von "Virgin Mary" versteckt. Alle Bilder
entstammen natürlich unverkennbar aus der Linse von Felix Flaucher und
werden im 24-Seiten-Booklet zu sehen sein.
Zum
Interview mit Felix zum Vorgänger-Album "Phoenix From The
Flames"
Homepage:
www.18summers.com
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