CD-REVIEWS:
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TRISTITIA:
"Garden of Darkness" CD ( Holy / SPV)
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Ach,
würde doch nur jemand endlich das musikalische Genie TRISTITIAs zu
würdigen wissen.
Da spricht die Doom-Gemeinde ehrfurchtsvoll von
der Reunion Candlemass und den überragenden Auftritten der Schweden auf
den letztjährigen Festivals, ohne dass auch nur ein wenig von dem neu
erwachten Interesse am Doom und somit an Bands wie TRISTITIA, die seit
Jahren ein Hammeralbum nach dem nächsten veröffentlichen,
hängenbleibt.
"Garden Of Darkness" ist, wie seine
Vorgänger auch, ein monumentales Album voll emotionalen Tiefgangs, voller
Wehmut und voller in Trauer schwelgender Melodien. Die Gitarren zaubern
molltönende Melodiebögen en masse hervor, während sich Luis B.
Galvez mit seinem markerschütterndem Gesang tief in die Abgründe des
menschlichen Daseins begibt.
TRISTITIA ist, und das macht
"Garden Of Darkness" überdeutlich, mehr als nur ein Album voller
Songs. Es ist ein Manifest der Trauer und der abgrundtiefen Schwärze, eine
Herzensangelegenheit, dargeboten voller Inbrunst und ehrlicher Aufrichtigkeit.
Wie beschreibt die Plattenfirma es so schön: "the darkest album
ever released on Holy Records", und die haben uns immerhin die ersten Werke
Elends beschert
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
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