CD-REVIEWS:

Nothing Remains The Same    PAIN: "Nothing Remains The Same"
CD (Stockholm Records / Universal)

Peter TägtgrenPeter Tätgren hätte es bei dem Debutalbum "Rebirth" belassen sollen. Aber eine völlig verkehrte, für Ihn aber profitable, Welt tat sich für den Godfather-Produzenten des Metal auf.

Während HYPOCHRISY, seine Stammband, hierzulande mehr als Kult ist, und entsprechend erfolgreich, ist PAIN noch relativ unbekannt. Ganz anders in seiner Heimat Schweden. PAIN schlug ein wie eine Bombe. Zementierte sich wochenlang auf Platz 1 der Schwedischen Charts, es regnete goldene Platten und Fernsehauftritte. Dafür dümpelt aber HYPOCHRISY in Schweden im Tal der Bedeutungslosigkeit.

Mit "Nothing remains the Same" geht Peter kalkuliert auf beide Fangruppen ein. Hier trifft die noch breitere, fette Gitarrenwand auf noch mehr Industrial/Pop Einflüsse. Allerdings kann ich dieser Mischung mitunter nichts Neues mehr abringen. Irgendwie klingt die Scheibe nicht nach Fisch und nicht nach Fleisch. Hob sich das Debut noch locker poppig von seinen übrigen Werken ab, hat er hier wieder einen Schritt zurück gemacht. Oder nach vorne, wenn man es denn mag. Natürlich poppt und rockt es noch an allen Enden, aber irgendwie bleibt nix hängen in den Gehörgängen.

Seltsam, denn eigentlich hätte ich mir vom Soundtüftler Tätgren mehr erwartet...


Alexander Treder für GOTHICWORLD

"Nothing Remains The Same"-Tracklist:
01. It's Only Them
02. Shut Your Mouth
03. Close My Eyes
04. Just Hate Me
05. Save Me
06. Injected Paradise
07. Eleanor Rigby
08. Expelled
09. Pull Me Under
10. The Game
11. Fade Away
Bonus:
12. Hate Me
13. Lear
14. Give It Up
15. Shut Your Mouth (Mpeg Video)
     Kontakt:

www.paininfo.de

www.stockholmrecords.com

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