Special:


Der Freitag:

BesucherWas die Holländer von CIRRAH NIVA an Kombination aus Klassik, Theater, Bühnenshow, Kostümen, Story und Heavy Metal hinlegten, war wirklich beeindruckend. War die CD schon vielversprechend, so entpuppte sich die Livepräsentation als gewaltige Show, die perfekt alle Elemente miteinander vereinte und die Story auch ohne Englischkenntnisse nachvollziehbar machte. Eine Leistung die auch trotz des zu früher Abendstunde nicht sehr zahlreichen Publikums honoriert und mit stürmischen Applaus bedacht wurde.
Detaillierte Informationen erhielt ich im später folgenden Interview, welches wir demnächst hier veröffentlichen werden. (Aber schon mal Gruß und Dank an Iris von Focusion, die "schönste Promoterin der Welt" die dieses und andere Interviews erst ermöglichte!!)

Cirrah NivaGenau zu dem Zeitpunkt aber, wo ich mit Liselotte und Arnorld von Cirrha Niva zu eben jenem Interview in dem wunderschönen vom Orkus betriebenen Café saß, absolvierten Aaron Sutcliffe ihren Auftritt. Deshalb von diesem also keine Impressionen. Statt dessen ein Kompliment an die Orkus-Leute die mit ihrem Café immerhin einen Ort schufen, an dem die Musik mal nicht so laut war, auch wenn man den Eindruck hatte, das sie von Frank und Felix Geld kassiert hatten, so oft wie die 18 Summers Scheibe dort lief.
Aber trotz fehlender nichtalkoholischer Getränke (auf Grund eines defekten Automaten) dem schon am Samstag nicht mehr vorhandenen Bier, bot sich hier für jeden Besucher die Gelegenheit, zwischen Absinth, Dracula und anderen Bretterknallern, schon mal Dirk Scheuber (Projekt Pitchfork), ASP oder Oswald Henke über den Weg zu laufen. Mit Sicherheit auch noch dem einem oder anderem "Promi" alles in einer sehr entspannten Atmosphäre, ohne großes Belagern der "Stars" nur hin und wieder der zarte Versuch eines Autogramms oder Fotos.

Später hatte ich noch Gelegenheit wenigstens den Schluss des vielumjubelten Auftrittes von HELIUM VOLA zu verfolgen. Gewohnt proffesionell, sich im Hintergrund haltent, überließ Ernst Horn seinen zwei männlichen und zwei weiblichen Stimmwundern die Bühne, die mit ihrer Mischung Sexgang Childrenaus klassischen, barocken bis mittelalterlichen Gesängen und dem Hornschen Klanguniversum das Publikum von einem Begeisterungsturm zum nächsten trieben. Das "Omnis Mundis Creatura" erst als Zugabe erfolgte war dabei schon fast zu erwarten gewesen.

Die nachfolgenden SEX GANG CHILDREN welche als Ersatz von Andi Sexgang auftraten, verpasste ich ebenso, wie noch hundert andere, immer parallel laufende Konzerte. Stattdessen endete der erste offizielle Abend, so wie die folgenden, bei netten Gesprächen, Unmengen an Wein, Met und Bier, ohne das sich jemand ernsthaft daneben benahm.

Thomas Sabottka für GOTHICWORLD

Photos von www.zillo.de, www.schwarzeseiten.de, www.gothic.ru