Special:


Der Montag:

Der Montag ist für viele meist schon der Abreise Tag, da ja nicht jeder die ganze Woche Urlaub hat.
Trotzdem waren die von mir besuchten Auftritte im Haus Leipzig gut besucht. Was zunächst einmal den Nachteil hatte, das der kulturbolschewistische Bau aus bester Stalin-Architektur ehre den Charakter einer Sauna hatte.

SchandmaulAuch trübte der nicht stattfindende Gig von PERSEPHONE ein wenig das Vergnügen, denn auf diesen Überraschungserfolg von Sonja Kraushofer's Soloprojekt hatte ich mich wirklich gefreut. Dafür boten ESTAMPIE einen sehr gepflegten, ruhigen Gig mit ihrer barock-mittelalterlichen Klangwelt, die in erster Linie durch ihren Hauch des authentischen und der Originalität lebte.

In ExtremoDanach standen QNTAL auf der Bühne, die ähnlich Helium Vola, die klassischen, alten Strukturen ihrer Musik, noch mitelektronischen Spielereien und elektrischen Gitarren verzieren. Das ganze somit um einiges rhythmischer und mitreißender, aber die oben erwähnten Temperaturverhältnisse trieben mich wieder an die frische Luft.

Der Abend auf dem AGRA Gelände gehörte dann den wilden und bösen Mittelalter-Rockern, von SCHANDMAUL, IN EXTREMO und SUBWAY TO SALLY.
Ich bin ehrlich ich habe keine von ihnen gesehen, aber alles gehört.
Demnach waren ihre Shows auf jeden Fall gewohnt Energiegeladen und schweißtreibend, aber sie bewiesen auch eines, das mir noch von anderen Besuchern bestätigt wurde. Es war zu laut!!

Jetzt kann man darüber nachdenken, ob es daran liegt das wir alle alt werden...
oder ob sich der Veranstalter fürs nächste Jahr vielleicht doch überlegt, die Regler im Allgemeinen ein wenig runter zu drehen? Zeit für ein Fazit!

Thomas Sabottka für GOTHICWORLD

Bilder auf dieser Seite mit freundl. Genehmigung von www.zillo.de, www.gothic.ru