CD-REVIEWS:

L'Empire Des Sens    AD INFERNA: "L'Empire Des Sens"
CD (Silverdust Records)

Ad InfernaLange angekündigt, wegen viel Pech mit dem Label hats eine Weile gedauert, bis die französischen Todesmetaller von AD INFERNA ihr längst fälliges Labeldebut "L'Empire Des Sens" nunmehr endlich bei süddeutschen SILVERDUST-Label zum Besten geben können.

Bevor wir das "das Reich der Sinne" betreten, ein kurzer Rückblick auf die Geschichte der Band. Ursprünglich hörte die 1996 gegründete Truppe um den Songwriter V Orias A auf den Namen DE PROFUNDIS und veröffentlichte beim italienischen Indie-Label NUCTURNAL MUSIC ihre schleppend-dürsteres Debutalbum "Siécle De Cendres".
Doch nachdem der Gesang und die Textarbeit von Vicomte Vampyr Arkames (Ex-Seth) übernommen wurde, war allen Beteiligten klar, daß die Entwicklung der neuen Songs bombastischer und gleichsam aggressiver und direkter ausfallen wird und dies förmlich nach einem völlig neuen Konzept schrie. Dies ist der Anfang von AD INFERNA.

Zu den Aufnahmen zu "L'Empire Des Sens" verzog man sich ins holländische Exess Studio (AFTER FOREVER, SINISTER, ...) und lud zudem einige Gastmusiker mit hinzu. So werden einige weibliche Vocals von der DAEONIA-Sängerin Rbyenne betritte und Marco B., Keyboarder bei OBSIDIAN GATE steuerte seine Fingertechnik an den Tasten bei. Der finale Mix wurde im berühmt berüchtigten Kohlkeller Studio (AGATHODAIMON) vollbracht und so klingts (hier zitiere ich zunächst Kollege Mike vom Obliveon-Magazin):

"Symphonischen Black Metal von dieser Güteklasse bekommt man wahrlich nicht alle Tage geboten.
AD INFERNA stammen aus Frankreich und haben sich für ihr Debüt mit Robynne (Daeonia) und Marco B. (Obsidian Gate) diverse Gastmusiker ins Studio geladen, die "L´Empire des Sens" zu einem der faszinierendsten Alben seines Genres und einem überragenden Debüt werden lassen. Eine ausgewogene Mischung aus schwarzmetallischer Raserei und symphonischen Elementen wird ergänzt durch den extrem melodischen Gesang des ehemaligen Seth-Sängers Vicomte Vampyr Arkames.
Faszinierend dabei vor allem, wie AD INFERNA es immer wieder verstehen, Breaks und Tempiwechsel in den Sound zu integrieren, ohne den kompositorischen Fluss der jeweiligen Songs zu unterbrechen. Dabei ist die spielerische Leistung über jeden Zweifel erhaben.
Bands wie Dimmu Borgir, Limbonic Art oder Cradle of Filth müssen sich nach diesem Hammer erst einmal warm anziehen, denn AD INFERNA lassen es mit diesem Meisterwerk selbst in der Hölle frösteln.
9/10 - MK"

Na, der Meinung kann ich mich nach längerem Aufenthalt im "L´Empire des Sens" nur anschließen.
AD INFERNA haben es wirklich geschafft eine Gothic-Perle hervorzubringen, die sowohl vom düsterathmospärischem Tiefgang dem werten Hörer eine schaurig-prickelnde Gänsehaut spendiert und auf der anderen Seite mit purem, aggressiven Blackmetal, der jeden überzeugten Nackenschüttler sofort begeistern dürfte: Böööse Growls, liebliche Engelsstimmen, bombastische Keyboards- und Gitarrenwände, Double-Bassdrums im teuflischen Gallopp - Metalherz, was willst du mehr?

10/10 Sir Ritchie für GOTHICWORLD


     Kontakt:

www.ad-inferna.com

www.silverdust.de

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