CD-REVIEWS:

Safe And Sound    MONKSODA: "Save And Sound"
CD (Radar)

MonksodaEin furioses, kreatives Feuerwerk aus musikalischen Versatzstücken bieten MONKSODA auf diesem Album, dass man nur zu Recht mit der Schublade "Crossover" betiteln kann. Hier treffen harte Gitarren, auf funkige Bassläufe, Jazz-Elemente auf Elektro-Passagen, Sprachsamples auf Hip-Hop-Rhythmen, Synthiepop-Melodien auf Industrial-Sequenzen.

Um die Musik am Besten zu beschreiben, stelle man sich eine Mischung aus Marylin Manson, David Bowie, Nine Inch Nails, Korn, Limp Bizkit, Kid Rock, T-Rex und Enrice Iglesias vor. Damit hat man so ungefähr das musikalische Spektrum umrissen, das die Jungs aus Italien, dem Hörer hier um die Ohren hauen.
Diese Musik ist experimentell und poppig zugleich, ohne anstrengend oder gefällig zu sein.

Einerseits könnte es sie auch in das Mainstreamprogramm schaffen, wenn die Zeit wieder mal für ein paar kreative Ausnahmeerscheinungen reif ist. Andererseits sind sie wahrscheinlich viel zu verspielt und durchgeknallt um dem Massenpublikum verkauft zu werden.
Wer aber immer noch Lust auf Crossover-Experimente hat, ist mit dieser Scheibe gut beraten.
Einer klaren Linie folgen MONKSODA nicht und dem Hörer mit festgefahrenen Gewohnheiten dürften sie einige verschreckende Momente bescheren.
Und wenn der letzte Titel mit einem langen Vinylknacken ausklingt, dann sehnt man sich an gute alte Zeiten zurück, auch wenn die Ideen auf diese CD nicht unbedingt neu sind, so kann man sich doch glücklich schätzen, das es immer noch Leute gibt die sich um Konventionen einen Dreck scheren.


Thomas Sabottka für GOTHICWORLD

"Safe And Sound"-Tracklist:
01. Breakfast
02. Voices (Network Analysis)
03. Teenager
04. Lunch
05. Unnecessary
06. Monotonia D'Amore
07. Dinner
08. My Best Disguise
09. Like Hannibal
10. Nu Blaxploitation
12. Open Circles
13. Can´t Stop `till Get Enough
14. I'm God
15. Silent Quake
     Kontakt:

stefanoscarlet@libero.it

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