CD-REVIEWS:
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KILLING
JOKE: "Killing Joke" CD (Zuma / Sony)
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Über KILLING JOKE braucht man wahrlich keine grossen
Worte verlieren, der Status der Band ist legendär und niemand, der nicht
irgendwann in seinem Leben mit der Hitsingle "Love Like Blood"
konfrontiert worden wäre.
Sieben Jahre sind seit dem letzten Album
Killing Jokes, "Democracy", vergangen, doch es bedarf einer gewissen
Anlaufzeit, bevor man mit "Killing Joke", dem Album, so richtig warm
wird. Gleich die Opener "The Death & Resurrection Show", "Total
Invasion" und "Asteroid" tönen nämlich dermassen aggressiv
aus den Speakern, das man eine gewisse Zeit braucht, um sich daran zu
gewöhnen, was sicher nicht zuletzt ein Verdienst von ex-Nirvana und Foo
Fighters-Drummer Dave Grohl ist. Spätestens ab Track Numero Vier,
"Implant" ist man dann jedoch zurück im verschrobenen Universum des
Jaz Coleman, geprägt von monotonen Bassläufen, hypnotischen Drums und
der exzentrischen Gesangsperformance ihres Protagonisten, die in Tracks wie den
hitverdächtigen "You´ll Never Get To Me", "Dark
Forces" oder der ersten Single "Loose Cannon" kulmulieren.
Einzig negativer Kritikpunkt sind die Gitarren, die mir persönlich
manchmal zu sehr nach "Metal" klingen, doch auch damit lässt es sich gut
leben, hat man sich einmal mit dem Album arrangiert. Nicht ganz der
Überhammer, aber ein solides Album.
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
Tracks: 01. The Death &
Resurrection Show 02. Total Invasion 03. Asteroid 04. Implant
05. Blood On Your Hands 06. Loose Cannon 07. You'll Never Get To Me
08. Seeing Red 09. Dark Forces 10. The House That Pain
Built
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