CD-REVIEWS:
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OBSIDIAN
VOICE"Taste Of Night" CD (Eigenvertrieb)
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Schon ein Weilchen ist es her, als sich
OBSIDIAN VOICE mit ihrem Debüt "Black Wine" in die Herzen
und Hirne der Menschen schmeichelte und die Sinne verzauberte. Fast mit
Spannung konnte zumindest ich den Nachfolger kaum erwarten, der die Messlatte
eben jener Erwartungen damals schon sehr hoch gehangen wurde. So sind es
auch diesmal, dunkle, wunderschöne Akustikperlen, allein getragen vom
Klavier und der einzigartigen, sehr ausdruckstarken Stimme der Sängerin.
Mal sanft und traurig, mal melancholisch, mal richtiggehend düster und
getragen, entfaltet sich die CD vor dem Ohr des Hörers. Aber die
Vermutung welche ich damals schon geäußert habe, bewahrheitet sich
dann mit dem zweiten Album doch. Leider! Denn auf Dauer wirken die reduzierten
Stücke nicht mehr so verblüffend schön wie damals, man hat
leider den berechtigten Eindruck, nichts wirklich Neues mehr geboten zu
bekommen.
Hier ist der Moment wo OBSIDIAN VOICE aufpassen
sollten, dass sie sich nicht in ihrer eigenen Klangwelt auf ewig verliert. Aber
es besteht Hoffnung! Denn ganz am Schluss der CD ertönt plötzlich
ein Stück, bei dem OBSIDIAN VOICE die tatkräftige
Unterstüzung einer männlichen Stimme und einer Akustikgitarre, in
Person eines FAROUK MARTINI, erfährt. Und genau das ist der Moment, wo man
dann doch wieder verblüfft aufhorcht, sich mit einer Träne im Auge,
ob der Schönheit dieses Liedes erneut in die Klänge fallen
lässt.
Falls die Stimme eines erbärmlichen Kritikers
Gehör findet: Genau in diese Richtung sollten OBSIDIAN VOICE
weiterarbeiten. Denn solche Zusammentreffen bauen Spannung auf, die dem Album
sonst FAST verloren gegangen wäre.
Thomas Sabottka für
GOTHICWORLD
Tracklist: 01 - Out Of My Head 02 - Sleeping Bride
03 - Lullaby 04 - Jesus 05 - Requiem 06 - Obe 07 - Schatten der
Vergangenheit 08 - Sharing The Taste Of Night 09 - Schneezart (feat.
Chiara Luna) 10 - Embrace Me (feat. Boheme Farouk Martini)
www.obsidianvoice.de
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