CD-REVIEWS:
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IN MITRA
MEDUSA INRI: "Dreams" CD (Apollyon /EFA)
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Tief verwurzelt in den Sounds der Achtziger ist die Musik, der
nach langen Querelen zum Duo geschrumpften Jungs aus dem Ruhrgebiet.
Denkt man bei den Keyboardflächen an alte OMD-Sachen, bei den Gitarren an
A Flock Of Seagulls und bei dem gebrochenen Gesang manchmal, aber nur manchmal
sogar an Sisters Of Mercy... so hat man trotzdem nicht das Gefühl
einer reinen Retroband zu lauschen. Zu komplex, zu innovativ, zu modern sind
die Sounds die uns auf "Dreams" begegnen.
Mit ihrer Mischung aus
melancholischem Darkwave und modernen Dance-Elementen, Songs die sich elegant
zwischen gepflegter Traurigkeit und verspielten Samples bewegen, Gitarren die
manchmal hart sind, sich aber doch meist als Flächen in das vielschichtige
Soundgebilde einfügen, einer Stimme die klagend, traurig, gebrochen und
dunkel aus den Tiefen der Songs heraussticht... bieten IN MITRA MEDUSA
INRI genau die Musik feil, welche das Herz eines jeden junggebliebenen
Altgothic höher schlagen lässt.
Hier wird die Brücke
geschlagen zwischen den "früher war alles besser Zeiten" und dem "heute
gibt es auch noch gute Musik Eingeständnis". Ein Album voller Perlen
dunkler Färbung, die sich sanft in das Ohr schleichen und den
verstörend, wohligen Schauer im Hirn zurücklassen, der uns auf dem
Meer der Traurigkeit schweben lässt. Ohne in ernsthafte Depressionen zu
fallen.
Ich möchte es schlichtweg als modernen "Darkwave"
bezeichnen... So gut wie er früher einmal war, wenn nicht sogar noch
besser!
Thomas Sabottka
für GOTHICWORLD
"Dreams": 01. Estrangement 02. There Is No One
Calling 03. Reality 04. Dreams 05. Hear Me 06. This Is Just The
Beginning 07. The Truth 08. Love Is A Killer 09. Why 10.
Believe You
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Kontakt:
www.inmitramedusainri.com |
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