CD-REVIEWS:
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ROTTING
CHRIST: "Genesis" CD (Century Media)
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Spät im Jahr erscheint ein felsenfester
Anwärter auf das Album des Jahres. "Genesis" von ROTTING
CHRIST.
Gut 8 Alben haben ROTTING CHRIST schon auf dem
Buckel, und selten setzte eine Band derart auf ständige Evolution.
Begonnen wie viele im harten Black/Deah Metal Bereich tasteten die Griechen
immer weiter in andere Gefilde ohne die Roots und seine Anhänger zu
verprellen. Mal mehr Härter wie auf "A Dead Poem" dann wieder mehr
Gothic wie auf "Khronos".
Auf "Genesis" vereinen Sie alle
Ihre Erfahrung mit den verschiedenen Spielarten. Und es ist ein kleiner, aber
feiner Klassiker dabei herausgekommen, den man mit Verlaub als Ihren
Höhepunkt bezeichnen kann. Jeder Song eine kleine Welt für sich.
Schon der Opener "Daemons" und "Lex Talionis" lässt die
Herzen der alten Fans und damit auch meines Höherschlagen und die Kritiker
verstummen. Im Tempobereich der alten Death-Metal Zeiten prügeln die
Griechen deutlich Ihren Frust über die Kritiker heraus, die ihren Stern
schon am Sinken sahen.
"Quintessence" und "Nightmare"
stehen im Zeichen der Atmosphäre und des düstern, harten
Gothic-Metals. Jeweils von einer düsteren Grabesstimme eingeleitet, die am
ehesten an Dani Filth´s tiefen Sprechgesang erinnert, spielen ROTTING
CHRIST mit allerlei Keyboards, tieftraurigen Gitarrenläufen,
Tempowechseln, und sogar sakralen Chören das die Sehnsucht diese Songs an
einem alten, verwitterten, moosbewachsenen Grabstein, mit einem guten Glas
Rotwein zu genießen, ins Unermessliche. Gänsehaut pur. Musik zum
Erleben. Unbeschreiblich.
"In domine sathana", "Release
me" und "The call of the Aethyrs" wecken Dich kurz aus der
Täumerei auf und zeigen die Wut, Raserei und die Macht, die hinter der
Musik von ROTTING CHRIST steckt. "Dying" und "Ad notcis"
zeigt die ganze Reife und Lässigkeit mit der die Griechen mittlerweile
treibende Midtemposongs aus dem Ärmel schütteln.
"Under
the name of Legion" dürfte sich zum Hit des Albums und eines jeden
Konzertes entwickeln. Vielschichtig und hart, ruhig und wütend vereint die
Band sämtlichen Stärken auf einen Punkt und scheut nicht davor
zurück sakrale Frauengesänge und sogar orchestrale Sounds in diesen
unglaublichen Song zu integrieren.
Fans, alte und neue gehet hin und
holt Euch dieses Album, es wird noch in Jahren davon gesprochen werden
Alexander Treder
für GOTHICWORLD
"Genesis": 01. Daemons 02. Lex talionis 03.
Quintessence 04. Nightmare 05. In domine sathana 06. Release me
07. The call of the Aethyrs 08. Dying 09. Ad noctis 10. Under
the name of legion
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Kontakt:
www.rotting-christ.com |
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