CD-REVIEWS:
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SCHOCK:
"Glamour" CD (StrangeWays/Indigo) |
Auf den ersten Blick hat sich wenig getan. Soweit ist das nach
dem Debut auch zu begrüßen, die Veränderung liegt hier also im
Detail. Die Eigenständigkeit als einziger deutscher Act dieser Sparte
spricht ihnen keiner ab, Vergleiche zu HIM etc. sind passee. Doch wo liegen
denn nun die Unterschiede?
Wirkten auf Erwacht
einige Songs und vor allem auch das Gesamtwerk an manchen Stellen noch etwas zu
inhomogen, so sind die Songs jetzt deutlicher straighter geworden. Man hat als
Hörer eher das Gefühl, nachvollziehen zu können, was in den
Köpfen der Band vor sich ging - was zum einen bei den
größtenteils persönlichen Texten zum einen nötig ist, zum
anderen aber sich beides gegenseitig befruchtet.
Das poppige Flair ist
vielen Songs mit dem Debut gemein, harte Gitarren und manchmal auch extrem
tanzbare Rhythmen lassen nicht nur die Herzen kleiner Goth Girlies höher
schlagen, die natürlich an den Lippen des Protagonisten M. Schock
hängen wie die Wäsche an der Leine.
Dem Vorwurf, nur seichte
Unterhaltung zu bieten, werden sie auch mit Glamour nicht
entfliehen können, obwohl mir die Ansätze durchaus gefallen, nicht
zuletzt wegen Stücken wie Weiss Wie Schnee, das mit
tragischer Thematik und traurigen Tönen in extremen Kontrast zum
beispielsweise auch als Single ausgekoppelten Tanz steht,
dessen Zuhause ganz klar die Clubs sind. Ordentlich rockenden Nummern, eine
gewisse Dominanz an tragischen Themen ohne zu Tief im Sumpf der schwarzen
Romantik und damit verbundenen Klischees zu wühlen, schöne Melodien
und angenehmer Gesang ohne Pathos. Frische Sache! Torben (metal-inside) für
GOTHICWORLD
01 Mein Herz 02 Fahr Zur Hölle 03 Euer Krieg 04
Weiß Wie Schnee 05 Es Ist Ok 06 Tanz 07 Wenn Die Sonne
Erlischt 08 Sag Es Mir 09 Gute Nacht 10 In Meinem Arm 11 Viel
Zu Jung 12 Ich Muss Erst Fallen
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