CD-REVIEWS:
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STARK:
"The Surgical Suite" CD (GUP / Import)
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Kalt
und schneidend wie chirurgischer Stahl ist, nach der hervorragenden
"Wield"-EP, auch Starks erstes vollständiges Album "The
Surgical Suite". Mit beinahe schon sezierender Präzision bietet der
Australier Ben Lee Bulig allerheftigsten Industrial ganz in der Tradition von
solchen Szenegrössen wie Hocico, :wumpscut: oder auch Suicide Commando. Wo
Stark sich auf der EP über weite Strecken allerdings noch in
abstrakten und ultrabrutalen Breakgewittern ergingen, wirkt "The Surgical
Suite" bei aller nach wie vor vorhandenen harschen Eises- und
Gefühlskälte, rhythmischer Unbarmherzigkeit und gesangstechnischer
Verfremdung sehr viel songorientierter, wobei sich, neben "Wield" und
dem ebenfalls bereits auf der EP vertretenen "Exquisite Pain", mit dem
treibenden "Infect" und dem sich hinterhältig einschmeichelndem
"The Cold House" weitere Clubkracher von hoher Qualität ausmachen
lassen, übertroffen nur noch von "Static", dem vorletzten Track
dieses kleinen, brutalen Meisterwerks. Wenn sich noch mehr Industrialbands
dieser Güte aus Australien aufmachen, um die Welt zu erobern, dann Gnade
uns Gott.
Michael Kuhlen (OBLIVEON) für
GOTHICWORLD
Tracks: 01 - Touch Me (Part
1) 02 - Wield 03 - Exquisite Pain 04 - Ravisihing Isis 05 -
Drowning (Part 2) 06 - The Cold House 07 - Sensory Manipulation 08 -
Medicine 09 - The Probe (Part 3) 10 - Infect 11 - 9th World 12 -
Static 13 - Surgery (Part 4)
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