CD-REVIEWS:
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AENIMA:
"Never Fragile" CDEP (Equilibrium Music)
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Portugal ist mit Ausnahme des Gothicmetal-Exportschlagers
MOONSPELL nicht gerade Aushängeschild in Sachen dunkler Klangkunst. So
freut es einen immer, gerade aus solchen Winkeln frischen Wind um die Ohren zu
verspüren.
AENIMA haben sich im Herbst 1997 zusammengefunden
und veröffentlichten 1999 ihr erstes Album "Revolutions". Einige
von Euch werden sich vielleicht auch noch an den Auftritt des Quintetts auf dem
M'era Luna 2000 erinnern. Nachdem es in den folgenden Jahren wieder etwas
stiller um die Band aus Lisboa geworden ist, legt AENIMA nun eine
6-Track-EP namens "Never Fragile" vor.
Im Gegensatz zu den
eingangsgenannten Truppe von Fernando Ribeiro und Co, geht es bei AENIMA
nicht ganz so heftig zur Sache. Hintergründige melodiöse
Gothicrock-Melancholie ist angesagt und vor allem Heavenly Voices der
Sängerin Carmen, deren Stimme man durchaus als gelungene Mischung der
Organe von Anneke van Giersbergen (The Gathering) und Tarja Turunen (Nightwish)
bezeichnen kann. Die Musik hingegen bewegt sich eher unspektakulär, aber
ordentlich und effektvoll produziert und äußerst songdienlich im
Hintergrund der Sopranstimme. Mit zwei Gitarristen, einem Bassisten, der auch
die Keyboards bedient und dem Drummer kann ich mir allerdings vorstellen,
daß das Ganze live bestimmt noch einiges kraftvoller
daherkommt.
Mit "Never Fragile" haben AENIMA sicherlich
nicht den Gothicrock revolutioniert, bereichern das Genre allerdings mit ein
paar echten Schmuckstücken. Es ist angenehm den facettenreichen Melodien
und Stimmungen dieser Songs zu lauschen und mit ihnen hinwegzuschweben.
Ethereal Music, Heavenly Voices - ein Tipp für Genießer!
Sir Ritchie für
GOTHICWORLD

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