CD-REVIEWS:

Folka    KALABRA:
"Folka" CD (Westpark Music)
     

KalabraMystisch, mythisch, mythologisch?
Aus dem Hohen Norden, aus den Weiten der skandinavischen Tundra, den dunklen Wäldern, kommen Kalabra und bringen uns eine Musik mit, die sich nur schwer einordnen lässt.

Ist es Neo Folk? Oder einfach nur Folk?
Es ist eine faszinierende, geheimnisvolle und doch leichte Mischung aus Folkelementen, Polka und Pop, mit einem Schuss Jazz, hin und wieder ein paar funkigen Bassläufen, diversen seltsamen Instrumenten, wie Nyckelharpa und Bouzouki, aber auch Maultrommel, Flöte, Perkussion und Saxophon. Über allem eine geheimnisvolle, an Zigeunerweisen erinnernde Violine und zu guter letzt, die wunderbar, klare Stimme von Ulrika Boden,
die den fröhlichen Klang in die kalte Nordluft bringt und uns um das Feuer tanzen lässt.

Auch wenn Kalabra in Schweden beheimatet sind, so lässt sich doch musikalisch schwer einordnen wo ihr zu Hause ist. Zu ungeniert, aber auch ungemein ungezwungen, mischen sie die verschiedensten Elemente ihrer Musik. So das einzelne Versatzstücke oft vertraut erscheinen, das Gesamtbild uns aber wieder verwirrt dreinschauen lässt. So als hätte uns irgendein nordischer Kobold, auf seiner Flöte spielend und tanzend im Wald verirren lassen, wo er uns jetzt mit einem fröhlichen Lachen zurück lässt.

Und dann erklingt diese Musik, lockt uns, führt uns schließlich zu einem seltsamen Volk, dessen Heimat gerade eben an diesem Platz ist. Und in dem Moment wo wir uns auf ihre Musik einlassen, spüren wir das wir dort ebenfalls zu Hause sind.
Überall und nirgendwo.


Thomas Sabottka für GOTHICWORLD


"Folka"-Tracklist:
01. Dagg
02. Sollåten
03. Ymnig mossa
04. Det brinner en eld
05. Stolpe in
06. Rotor
07. Galen man
08. Före gryningen
09. Harpens kraft
10. Sus och dus
11. Jespers äventyr
12. Sälbarnen sover
     Kontakt:

www.westparkmusic.com

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