interview:

PIG
"Ein Alien in Japan"

Raymond WattsRaymond Watts und PIG sind in Europa weitestgehend ein unbeschriebenes Blatt. Anders sieht es jedoch aus, wenn man Namen wie Foetus, Einstüzende Neubauten oder KMFDM ins Spiel bringt, bei denen der gebürtige Brite seine Finger mehr oder minder intensiv im Spiel hatte und zum Teil auch heute noch hat. Vor allem seine Zusammenarbeit mit KMFDM dürfte hier zu nennen sein. Seine eigene Projekte PIG und Schwein hingegen sind hier nur Insidern ein Begriff, im Gegensatz zu Japan, wo Watts zu den absoluten Superstars der experimentellen Electro- und Industrialszene zählt, so dass er über einen längeren Zeitraum auch in Tokyo als Fremder unter Fremden gelebt und gearbeitet hat. Einer der Resultate dieser Arbeit ist das Album "Genuine American Monster", das in Japan ursprünglich bereits 1999 veröffentlicht wurde, dann von Watts selbst aufgrund seiner vielfachen Verpflichtungen vollkommen in Vergessenheit geriet, bis sein amerikanisches Label Metropolis sich dieses Albums erinnerte und um die Lizenzierung für die USA und Europa bat.

Gott sei Dank, muss man anmerken, denn "Genuine American Monster" ist ein unglaublich intensives und vielschichtiges Album, das viele verschiedene Einflüsse miteinander verbindet und selbst drei Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch sehr frisch und innovativ wirkt. Raymond Watts, ein sehr redseliger und sympathischer Gesprächspartner, war demnach auch sehr von der Offerte der Plattenfirma überrascht, das mittlerweile in Vergessenheit geratene Album zu veröffentlichen und zu promoten:


Raymond WattsRaymond: Das ist in der Tat sehr komisch. Ich habe das Album damals veröffentlicht und war anschliessend sofort in andere Projekte involviert. Da ich aber wirklich schlecht organisiert und zum Teil sehr chaotisch bin und auch keinen Manager habe, habe ich schlicht und ergreifend vergessen, dass ich im Besitz der Rechte für den Rest der Welt für dieses Album war. Ich war mit Schwein, meinem anderen Projekt beschäftigt, das in Japan ein richtig grosses Ding mit einem Deal bei BMG und einer grossen Tournee ist, dann anschliessend mit KMFDM und "Attak", ich wurde zum zweiten Male Vater, liess mich scheiden und als ich von der KMFDM US-Tour wieder nach Hause kam, fragte mich jemand, was denn mit "Genuine American Monster" und einer möglichen Veröffentlichung ausserhalb Japans wäre. Da wurde ich mir dessen erst überhaupt wieder bewusst. Zunächst wusste ich auch gar nicht so recht etwas damit anzufangen, bis zu dem Tage, als mich Eric Burton von Public Propaganda anrief, den ich bis dahin überhaupt nicht kannte, und mir mitteilte, dass sie die verantwortliche Promotionfirma für Deutschland wären. Es ist daher schon etwas komisch für mich über dieses Album zu reden. Soweit ich mich erinnere, ist das Album aber ganz brauchbar (lacht).

GW: Das lässt sich nur unterstreichen, vor allem dann, wenn man auf ungewöhnliche Soundexperimente und elektronische Songs mit Latin-Einflüssen wie "Salambo" oder "Fleshfest" steht, die aus den sonst eng gesteckten Grenzen des Electro-Genres ausbrechen.
Raymond: Solche Dinge habe ich zum Teil auf meinen früheren Alben schon gemacht, wo ich mit Einflüssen aus Blues, Mambo oder von Big Bands experimentiert habe. Das ist daher für mich etwas ganz gewöhnliches, auch wenn das Album, an dem ich zur Zeit arbeite, stilistisch vielleicht etwas weniger eklektisch und weniger vielseitig ausfallen wird. Natürlich bedeutet dies, dass man viele sehr unterschiedliche Stile auf einem Album findet, was die Kritiker natürlich toll finden, aber Programmacher beim Radio, die ein Programm zusammenstellen und nur bestimmte Tracks auswählen, etwas verwirrt, da es stilistisch nicht festzumachen ist. Du magst das Album vielleicht als Industrial-Album bezeichnen, das ist es aber nicht wirklich. Irgendwie findest du ja alle möglichen Einflüsse auf dem Album.

GW: Die Bezeichnung PIGs als Industrial basiert fraglos auf der musikalischen Vergangeheit Watts´ und seine Arbeiten mit KMFDM, der deutschen Punk-Legende Abwärts, Foetus und natürlich den Einstürzenden Neubauten.
Raymond: Ja, das stimmt. Ich habe mit Abwärts sogar eine Tournee gespielt, auf der wir für Johnny Thunders den Support gemacht haben, bevor er verstarb. Das ist schon lange her, sogar noch bevor wir mit KMFDM angefangen haben.

GW: Dabei scheint eins offensichtlich: Raymond Watts hat sich mit seinem künstlerisches Schaffen stets neuen und in ihrer Ausdrucksform und -kraft extremen musikalischen Spielarten auseinandergesetzt und dabei eine Faszination dafür entwickelt, Grenzen auszuloten und diese zu überschreiten.
Raymond: Ich weiss nicht, ob man das als extrem bezeichnen kann, denn für mich ist das natürlich eine ganz normale Angelegenheit. Als ich in den achtziger Jahren nach Deutschland zog und dort auch eine lange Zeit verbracht habe, mochte ich die Musik, die damals so abging. Ich habe lange Jahre in Berlin und Hamburg gelebt und mochte Bands wie Sprung aus den Wolken oder Die Haut, die ich interessanter als das fand, was sich damals in London so musikalisch tat. Ich konnte mich auch politisch nicht mit dem anfreunden, was damals in England so abging und fand es daher wirklich interessant in Deutschland zu leben. Dabei würde ich nicht sagen, dass das, was ich damals gemacht habe, extrem gewesen wäre. Es war für mich einfach normal raus auf die Bühne zu gehen, herumzuexperimentieren und die musikalischen Grenzen neu zu definieren. Das wurde damals auch sehr akzeptiert. Hinzu kam, dass das Essen, das Bier und das Leben im allgemeinen besser waren. Die Wohnungen waren sauberer, nur die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen, das war das Einzige, was mich wirklich gestört hat (lacht). Ich bin aber nie nur mit einem Projekt oder einer Band beschäftigt gewesen.

GW: Interessant dabei ist sicherlich, dass Watts sich seine ersten musikalkischen Sporen dabei zu einer Zeit verdiente, die bezogen auf die deutsche Musikszene, sicherlich zu den aufregendsten und nachfolgende Generationen prägendsten Phasen zu zählen ist.
Raymond: Die Neubauten waren eine sehr aufregende Band zu der Zeit, nur damals erschien uns dass, was wir gemacht haben, gar nicht so extrem. Für uns war es das Gefühl zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle zu sein. Als ich aus persönlichen Gründen von Deutschland aus wieder zurück nach England ging, so habe ich natürlich auch bestimmte Dinge und Eigenarten der deutschen Kultur und des täglichen Lebens mit genommen. Danach habe ich lange Zeit in Tokio gelebt, weil ich unbedingt einen extremen kulturellen Unterschied erfahren wollte. Ich hatte auch Schwierigkeiten das Leben in London wieder anzunehmen, nachdem ich soviel Zeit meines Lebens mit interessanten Künstlern in Deutschland verbracht habe. Ich bin damals aus familiären Gründen nach London zurückgekehrt, habe mich aber mit meiner künstlerischen Arbeit in der Umgebung Londons einfach nicht wohl gefühlt. Also bin ich nach Japan gegangen und habe dort sehr viel mit japanischen Musikern und Plattenfirmen gearbeitet, habe eine Reihe von Tourneen dort gespielt und mich als "Alien" innerhalb der japanischen Gesellschaft und Tokio sehr viel wohler gefühlt, als in London.

GW: Japan ist bis heute immer noch ein uns Europäern unbekanntes, vielfach sehr widersprüchliches und paradoxes Land. Wie fühlt man sich als Ausländer in solch einem fremden und häufig unverständlich erscheinenden Kulturkreis? Wie verlief die Zusammenarbeit mit der japanischen Musikindustrie?
Raymond: Das Leben in Japan ist schon sehr merkwürdig. Die Musik, die in Japan produziert wird, ist eine Kopie dessen, was hier veröffentlicht wird. Auf der anderen Seite werden Musiker, die sehr abgefahrene, experimentelle und extreme Musik veröffentlichen, sehr verehrt. Ich habe über all die Jahre versucht die Leute für das zu interessieren, was ich mit Pig mache. Plattenfirmen oder Managements hier wussten einfach nichts damit anzufangen, da das Ganze zu abgefahren für sie war. Es war weder Metal noch war es Dance-Musik und von daher für die Plattenfirmen einfach nicht zu handlen. In Japan war das ganz anders und meine Musik ganz normal. Da hatte ich sofort die volle finanzielle Unterstützung, auch in marketingtechnischer Hinsicht. Alles wurde organisiert, angefangen von der Produktion bis hin zu den Videos, und das wirklich erstklassig. Ich konnte jederzeit zu den Plattenfirmen gehen und neue Projekte wie Schwein oder Shaft vorstellen, Projekte die KMFDM zwar ähnlich, aber noch extremer waren, und die Leute kamen zu den Shows und haben sich der Sache angenommen, während europäische Plattenfirmen damit nichts anzufangen wussten. Das war vielleicht der Hauptgrund, warum ich mich dort sehr wohl gefühlt habe. Auf der anderen Seite mochte ich aber auch das kulturelle Leben und die Tatsache, dass alles so fremdartig ist. Es war auch nach den Erfolgen dort ein schönes Gefühl zurück nach Europa zu kommen ohne dass jemand wusste, wer ich bin.

GW: Gehen die Japaner grundsätzlich anders, vielleicht unbefangener, auf einen zu, um bestimmte Dinge gemeinsam zu erreichen? Unterscheidet sich der Respekt, der einem dort entgegengebracht wird, von der Achtung, die man in Europa erfährt?
Raymond: Es gibt auf geschäftlicher Ebene einige Dinge, die sehr viel angenehmer sind. Du besprichst bestimmte Dinge, reichst deinem Partner anschliessend die Hand und trinkst einen Sake und weißt, dass der 120.000 $-Deal ohne irgendwelche Anwälte und Manager über den Tisch geht. Man vertraut einander sehr viel mehr. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass du, wenn einmal am Boden liegst, dort auch liegen bleibst. Was das Publikum angeht, so ist es neuen Einflüssen gegenüber sehr aufgeschlossen. Das europäische Publikum ist da in seiner Erwartungshaltung sehr viel konservativer. Ich finde, das japanische Publikum ist ein sehr dankbares Publikum. Ich mag Japan aber nicht deswegen, weil ich dort mehr respektiert werde als in Europa. Ich finde es dort einfach interessanter, zumal es auch eine grosse Koalition gibt zwischen dem Gefühl, sich als Fremder dort wohl zu fühlen und der Tatsache, dass es nunmal wirklich sehr fremdartig ist. Das ist sehr schwer zu beschreiben. Es ist faszinierend Schritte in einer Gesellschaft zu unternehmen, die noch derart konservativ geprägt ist, aber auch sehr offen gegenüber neuen Dingen. Alles in Japan scheint sich zu widersprechen oder paradox zu sein. Mittlerweile ist die Welt so eng zusammengewachsen. Du kannst in einen GAP-Shop in London oder Sydney gehen, und alles ist gleich. Aber in Japan ist das trotzdemnoch sehr fremdartig, auch wenn die Dinge ähnlich wie hier in Europa aussehen. Kulturell ist Japan immer noch ungewöhnlich unterschiedlich.

GW: Raymond Watts hat in London, Berlin, Tokyo oder auch den USA gelebt, was auf eine stete Unruhe und Unrast sowie den Drang, neue Kulturen und neue Menschen kennen zu lernen, schliessen lässt. Wo aber fühlt er sich nun zuhause?
Raymond: (zögert) … das ist eine interessante Frage. Als ich das letzte Mal zweieinhalb Monate in den USA getourt habe, lebten meine Frau und ich gerade in Scheidung. Ich besitze ein Haus in London, wo sie mit meinen Kindern lebt, und ich musste auf einmal zum Ende der Tour feststellen, dass ich keine Zuhause habe, wohin ich nach Beendigung der Tour zurückkehren kann. Ich musste also irgendwo anders hingehen und da habe ich festgestellt, dass ich das Gefühl hatte, nie wirklich ein Zuhause zu haben. Selbst als Kind habe ich nie das Gefühl gehabt zu wissen, wo mein Zuhause ist. Deswegen fühle ich mich an fremden Orten vielleicht auch so wohl. Das Gefühl an einen Ort gebunden zu sein macht mir Angst.

Raymond WattsGW: Kommen wir auf das Album zu sprechen. Wer oder was ist das "Genuine American Monster"?
Raymond: Das weiss ich gar nicht so genau. Ich habe mich immer vor Amerika gefürchtet, vielleicht, weil ich es nie richtig verstanden habe. Die Menschen, die falsche Auffassung von Dingen, die Missverständnisse, das fehlende Verständnis … durch die ganzen Tourneen und die grossen Entfernungen in den USA habe ich natürlich auch grossartige, gastfreundliche und prachtvolle Menschen kennengelernt, die aber dennoch auf der anderen Seite immer sehr argwöhnisch, sehr dumm, sehr bigott und sehr gefährlich waren, wie ein grosses, sehr machtvolles und gefährliches Kind. Das macht mir Angst. Das "Genuine American Monster" könnte durchaus dieser Sniper sein, der durch Washington fährt und unschuldige Menschen über den Haufen schiesst. Amerika ist ein Monster und sicherlich nicht ehrlich und aufrichtig. Es besitzt kein Verantwortungsgefühl.

GW: Ein möglicher politischer Hintergrund ist nicht beabsichtigt? Nach den Terrorakten vom 11. September 2001 wurde man immer wieder mit der Aussage konfrontiert, dass die USA, das "Genuine American Monster", hier die erschütternden Früchte ihrer Expansionspolitik geernet hätten.
Raymond: Nein, eigentlich nicht. Der Titel des Albums ist eher plakativ gemeint und besitzt keine solche Tiefe, wie er vielleicht vorzugeben scheint. Es bezieht sich vielmehr auf das einzelne Individuum und nicht so sehr auf politische oder soziale Erscheinungen. Wenn ich mit Amerika kulturell konfrontiert werden, sei es nun ein McDonalds in London oder Paris oder meine Ankunft auf dem JFK-Airport in New York, dann finde ich das immer ein wenig einschüchternd und beängstigend. Eine politische Dimenison in Bezug auf den Titel des Albums gibt es daher nicht, auch wenn KMFDM damals mit dem Massaker an der Highschool in Columbine in Verbindung gebracht wurden. Das wurde ja in noch viel grösserem Masse auch Marilyn Manson zugeschoben, obwohl die Kids überhaupt keine Manson-Fans waren. Sie waren KMFDM-Fans und hatten unsere Lyrics auf ihrer Homepage und alles, was wir im Bezug auf diese Sache äusserten, wurde verdreht und falsch widergegeben. Das ist auch etwas, auf das sich "Genuine American Monster" bezieht.

GW: Also das, was den Amerikanern häufig mit dem Begriff der moralisch und ethischen Doppelmoral vorgeworfen wird.
Raymond: Ja, so kann man das wohl am besten zum Ausdruck bringen.

GW: Nun liegen die Aufnahmen zu "Genuine American Monster" bereits drei Jahre zurück. Eine lange Zeit, in der sich Raymond Watts doch bestimmt schon wieder neuen musikalischen Projekten zugewandt hat. Was können wir von diesen neuen Songs erwarten?
Raymond: Es gibt bei den neuen Songs etwas, was ich als orchestrale Komplexität bezeichnen würde, die gleichzeitig aber auch etwas straighter und rockiger ist. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder an Projekten gearbeitet, die musikalische Grenzen ausgelotet und verschoben haben und verschiedene Stile unter einem Dach vereint haben, sei es Jazz, Blues, Metal, Indsutrial, Big Bands oder was auch immer. Diesmal habe ich versucht, genau den umgekehrten Weg zu gehen und die Grenzen nicht noch weiter zu verschieben, sondern die Songs simpler zu gestalten. Eine Reihe von Songs habe ich einfach nur auf zwei Gitarren, einen Bass und ein Schlagzeug zugeschnitten, um zu sehen wie es ist, auf solch einer Ebene zu arbeiten. Daher wird es den Anschein haben, dass die nächste Platte nicht ganz so extrem ausfallen wird.

GW: Betrachtet sich Raymond Watts aufgrund seiner Zugehörigkeit zu den unterschiedlichsten musikalischen Projekten als musikalischer Pionier, wenn es darum geht, bestimmte, scheinbar unvereinbar scheinende Stile miteinander zu vermischen?
Raymond: Es steht mir, glaub ich, nicht zu, darüber zu urteilen. Es gibt Leute, die das so sehen, aber ich fände es sehr überheblich, das von mir zu behaupten. Ich finde es einfach interessant mit den unterschiedlichsten Stilen zu arbeiten, was das ganze natürlich sehr obskur erscheinen lässt. Menschen, die sich mit Musik auseinandersetzen, finden so etwas interessant und herausfordernd, aber in Bezug auf Marketing ist so etwas natürlich schwer an den Mann zu bringen, vor allem wenn jeder Song anders klingt.

Raymond WattsGW: Empfindet Watts manchmal so etwas wie Neid wenn er sieht, dass Bands wie Marilyn Manson oder jüngst Sulpher Erfolg mit einem Stil haben, denn er entscheidend mitgeprägt und gestaltet hat, ohne je selbst den grossen Erfolg - zumindest in Europa - zu erlangen?
Raymond: Ich höre immer wieder Kommentare wie "Raymond, du musst doch voll angepisst sein, denn das und das Lied ist doch ein totaler Rip-Off von dem, was du bereits vor vier Jahren gemacht hast", aber das interessiert mich wirklich nicht. Ich habe meine Musik auch nie als Vehikel betrachtet reich und berühmt zu werden. Das interessiert mich einfach nicht. Vielleicht wünschte ich mir manchmal insgeheim, das es so wäre. Ich mache einfach mein Ding. Sulpher haben vor gut einem Jahr hier in London einmal eine Show für uns eröffnet und ich persönlich war nicht zu sehr beeindruckt, aber die ganze Business-Maschine läuft gut an für sie, also wünsche ich ihnen alles Gute. Ehrlich gesagt bin ich viel mehr daran interessiert, was in der neuesten Folge meiner Lieblings-Seifenoper passiert oder wie die neue Arvo Pärt-Cd klingt, denn an der neuen Marilyn Manson-CD. Ich verspüre keinen Neid oder eine Art von Wettbewerb sondern finde, dass sie sie komplett von dem unterscheiden, was ich tue. Ich bin nunmal nicht so sehr an Karriere, dem Marketing oder irgendwelchen Verkaufszahlen interessiert.




Michael Kuhlen (OBLIVEON) für GOTHICWORLD


Review zu "Genuine American Monster"
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