CD-REVIEWS:

Candra    MOONLIGHT: "Candra"
CD (Metal Mind)

MoonlightWahrscheinlich muss sich jede Band die eine Sängerin und ansonsten eher harte Gitarren in ihrer Musik verwendet, früher oder später mit dem unseligen NIGHTWISH Vergleich rumschlagen. So ist es eben nun mal. MOONLIGHT aus Polen, haben auch manch harte Gitarre, in sonst recht schöne und weiche Melodien gepackt, spielen hin und wieder mit ein paar elektronischen Samples und haben eine Sängerin.

Zum Glück singt Maja Konarska aber anders. Etwas tiefer, nicht so opernhaft wie die "Andere".
Auch die Stücke von MOONLIGHT sind eher ruhig. Setzen auf Melodien, fast folkartige Elemente, auf Ruhe, auf Zärtlichkeit, wo die Gitarren nur ein Element sind, das die Sache abrundet, etwas schwerer, bombastischer aber nicht unbedingt rockiger macht.
Verblüffend in ihrer sanften, fast schon an DEAD CAN DANCE erinnernden und polnisch gesungenen Ballade "To see yourself". Ausufernd, fast Artrockhaft bei "Asuu".

MOONLIGHT paaren die Tugenden etlicher Musikstile, zu einem eigenen Mix, der in einer Mischung aus Härte, Kunst und Melodie Schönheit erzeugt. Also ohne Schubladen noch einmal zu bemühen. Wer auf kunstvollen rockigen Sound mit einer schönen Frauenstimme steht... Zugreifen.


Thomas Sabottka für GOTHICWORLD


"Candra":

01 - Ronaa
02 - Luna II
03 - Meren-Re
04 - Body Dialogue
05 - To See Yourself
06 - Asuu
07 - Luna
08 - Goodnight

     Kontakt:

www.lunamaesta.prv.pl

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