CD-REVIEWS:

Self vs. Self - Basslines of Death Vol. 3    DELPHIUM:
"Self vs. Self - Basslines of Death Vol. 3"
10" (Disaster Area)
     

Das Label Disaster Area ist bekannt dafür, dass die meisten der verlegten Projekte ihre Musik aus Drones aufbauen. "Drones" kommt nicht von Dröhnen, sondern vielmehr von "Summen" oder "Brummen". Und so summt und brummt es denn auch bei DELPHIUM immer im Hintergrund. Schön düster und fies. Dazu gibt es eingeworfenen Breakbeats, Prodigy-artige Sounds, Noises und manchmal auch fettes Gehacke.

Nette Musik für finstere Gesellen um sich dabei zu entspannen, sicherlich auch nicht ganz schlecht zum Zappeln auf einer entsprechenden Party. Bei einem Titel wie "Basslines of death" hätte man ja eher erwartet, dass der Subwoofer Tänze vollführt, aber nichts dergleichen passiert.

Insgesamt bieten DELPHIUM eher Skizzenhaftes als wirklich ausgefeilte Tracks. Kann sein, dass mancher Techno-DJ begeistert wäre, für den Normalkonsumenten ist das Ganze allerdings wenig spannend.


disorder für GOTHICWORLD



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