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to die for    SCREAM SILENCE:
"To die for ..." CD
     

Im November vergangenen Jahres, das vergehende Millennium zuckte schon in seinen letzten Regungen, erblickte ein Debut einer neuen Band und begeisterte auf Anhieb die Hörer und die Fachpresse: Die Rede ist von SCREAM SILENCE mit ihrem unerwarteten "To Die For"-Album. Grund für mich, wenn auch mit etwas Verspätung auf den genialen Erstschlag einzugehen.
 
SCREAM SILENCE haben sich erst 1998 zusammengetan und wissen bereits ein Jahr später ganz oben mitzureden.Vergleiche mit den DREADFUL SHADOWS tun sich auf, was ja auch nicht sehr verwundert, denn stammen die vier Berliner doch aus eben jenem Dunstkreis. Und genau wie schon für DREADFUL SHADOWS, SCYCS und ENDLESS zeigt sich Thommy Hein für die Produktion von "To Die For" verantwortlich. Außerdem ist man ja eine Familie und auch für die Liveperformance ist die große Mutter BIG MAMA zuständig.
 
Scream SilenceAber trotzdem gibt es Unterschiede und dank der charismatischen Stimme von Frontmann Hardy Fieting ist eine wohltuende Eigenständigkeit zu spüren. Mir persönlich haben es besonders die kraftvollen, dunkeln Balladen "Lost Children" und "Immortal" angetan, die eindruckvolle Gruselreise nach Transylvania "Vampyr" aber auch die bewegteren Sachen, wie "Promise", "Illuminate" und "Secret" überzeugen durch durchdachtes Songwriting und hervorragende Produktion. "Dust of Souls" kommt leicht metallischen Einflüssen und macht bestimmt live ganz besonders großen Spaß. Und "To Die For" das Akustikgitarren-Schlußstück, zeigt wahrhaftig wofür es sich zu sterben lohnt!
 
SCREAM SILENCE - ein Schrei in der Stille der Musik.
TO DIE FOR - es ist niemals zu spät, gute Musik zu machen.

"To die for ..." - Tracklist:
     
01. Lost Children
02. Promise
03. Deliverance
04. Immortal
05. Vampyr
06. Illumination
07. Secret
08. Twielight
09. Dust of Souls
10. To Die For


Mehr über SCREAM SILENCE:
 
Official Homepage: www.screamsilence.de

 
ritchie für GOTHICWORLD
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