CD-Reviews
Where Darkness Falls    WINGS OF DESTINY:
"Where Darkness Falls" CDS
& "Forwards - Cursed Desire" Demo

 
"Where Darkness Falls", das Debut-Album von WINGS OF DESTINY, bereits im Herbst`98 erschienen, trotzdem aktuell, zum Einen weil dieses beachtenswerte Erstlingswerk der Band um Mastermind Olaf Sprick demnächst in einer limitierten Neuauflage erhältlich sein wird und zum Anderen gerade mit komplett neuen Bandsetup am Nachfolgealbum "Cursed Desire" gewerkelt wird. Vom diesem vorraussichtlich im Frühjahr 2000 erscheinenden Album liegt mir ein Demo bei, was natürlich auch einen direkten Vergleich mit dem Vorgänger erlaubt.
 
"Where Darkness Falls" eingespielt in der Besetztung
Ilona Bergmann (Vocals)
Olaf Sprick (Bass / Guitars)
Björn Heumann (Guitars / Back.Vocals)
Jörg Huchzermeyer (Drums)
Markus Jentsch (Keyboards)
 
besticht durch dunkle, athmosphärische, aber eingängige, niemals abschweifende Rocksongs. Mal agressiv und dynamisch-treibend, mal melancholisch dahinplätschernd. Im Vordergrund stehen stehts die gefühlvollen Stimmungen, die die Themen der Songs ausmachen: Alle Nuancen der Liebe, Zwischenmenschliches und Sozialkritisches, die die Schattensein unserer Gesellschaft ans Tageslicht bringen. Mein Lieblingssong ist "Waters" nicht zuletzt wegen dem schönen Pianointro und weil es so toll zu dieser Jahreszeit paßt.
 
Als ich dann das Demo zu "Cursed Desire" in mein Tapedeck legte, war ich natürlich gespannt, in wie fern sich WINGS OF DESTINY durch ein fast total verändertes Band-Lineup entwickelt hat.
 
"Cursed Desire" wurde in folgender Besetzung eingespielt:
Diana-Alicè (Vocals)
Markus Wilde (Drums)
Frank Schweigert (Guitars / Programming)
Olaf Sprick (Bass / Guitars / Programming)
 
Natürlich klingt es anders, allein die Stimme von Diana-Alicè ist vielschichtiger und abwechslungsreicher. Die Drums sind wesentlich besser, der Gesamteindruck der Songs ist düsterer und wesentlich härter, als beim Debütalbum. WINGS OF DESTINY zeigen sich auch wesentlich experimentierfreudiger was Sounds und der Einsatz von Effekten angeht. Nicht alle Songs sind so mein Fall, wie z.B. "Maze of Love" (übrigend auch auf dem GOTHIC ENIGMA2-Sampler von TRITON zu hören). Andererseits hat "Cursed Desire" auch viele hervorragende Glanzpunkte, wie der Titelsong und die gelungene Coverversion des THE CHURCH-Songs "Secret Corners". Fazit: Während "Where Darkness Falls" einfach kompromißlos schöner Gothic-Rock war, sind durch die neuen Bandmitglieder wesentlich mehr moderne Darkwave-Stimmungen in die Musik von WINGS OF DESTINY eingeflossen. Aber unüberhörbar tragen alle Songs die unverwechselbare Handschrift des Bandgründers Olaf Sprick, der übrigens auch Bands wie WHISPERS IN THE SHADOW und TWILIGHT GARDEN managed. Also ich freue mich auf das erscheinen von "Cursed Desire"
 
Mehr über WINGS OF DESTINY findet Ihr hier!

 
ritchie für GOTHICWORLD